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Wie lange ist THC nachweisbar?

THC ist mehrere Tage im Urin und Blut nachweisbar. Je nach Konstitution der Person und der Stärke des THC-Produkts können die Werte jedoch stark schwanken.

Konsumenten von Cannabis sollten wissen, wie lange das darin enthaltene THC im Bluttest nachweisbar ist. Konsumenten von medizinischem Cannabis sind von dieser Frage nicht gleichermaßen betroffen.

Zum einen enthält medizinischer Cannabis nur geringe Mengen THC. Zum anderen sind Patienten, bei denen medizinischer Cannabis indiziert ist, schwer krank. In den meisten Fällen sind nicht mehr in der Lage, ein Kraftfahrzeug zu führen.

Wie lange ist Tetrahydrocannabinol nachweisbar?

Bei einem einzigen Joint ist der THC-Gehalt im Körper noch drei bis fünf Tage später messbar. Wer täglich Cannabis konsumiert, hat ausreichend Tetrahydrocannabinol für eine längere Nachweisbarkeit im Blut. Der exakte Zeitraum, in dem Tetrahydrocannabinol im Blut nachweisbar ist, variiert jedoch von Person zu Person. Neben der Intensität des Konsums spielen auch die körperliche Verfassung und der Körperfettanteil des Konsumenten eine Rolle.
Als Alternative kommt oft die Haaranalyse zum Einsatz. Jedoch ist auch die Haaranalyse kein sicheres Verfahren. Viele Tests erkennen kleine THC-Mengen nicht oder geben falsche Messwerte an. Zudem können legale Produkte wie Hanf-Shampoo oder Hautöle zu einer Einlagerung von Tetrahydrocannabinol in den Hautzellen führen. Deshalb ist der Urintest die sicherste Methode, über die Tetrahydrocannabinol bis zu 27 Tage nach dessen Aufnahme noch festgestellt werden kann.

So wird Tetrahydrocannabinol im Körper nachgewiesen

Nachgewiesen wird das Cannabis im Körper über die THC-COOH-Verbindung, ein Spaltungsprodukt des THC. Schon nach wenigen Stunden wird das ursprüngliche Tetrahydrocannabinol in verschiedene Stoffwechselprodukte umgewandelt, darunter auch THC-COOH und 11-OH-THC. Dies hat einen Anstieg der THC-Konzentration im Urin, und dadurch einen deutlich sichtbaren Messwert, zur Folge. Bei einem Drogentest werden hauptsächlich die genannten Stoffwechselprodukte untersucht.

So schnell gelangt Tetrahydrocannabinol ins Blut

Wird Tetrahydrocannabinol über einen Joint aufgenommen, gelangt es innerhalb weniger Minuten ins Blut. Der Wert baut sich anschließend kontinuierlich auf. Abhängig davon, wie stark das konsumierte Cannabis wirkt, und wie die Konstitution des Konsumenten ist, können die messbaren Werte schwanken. Bei einer gesunden Person liegen sie zwischen 100 und 300 Nanogramm pro Milliliter Blutplasma. Bereits einige Stunden später sinkt der THC-Spiegel im Blut jedoch wieder stark ab.
Bei wiederholtem Konsum reichern sich die Stoffe an und sind dementsprechend länger im Organismus zu ermitteln. Die Stoffwechselprodukte des THC sind im Körper mehrere Tage oder sogar Wochen messbar. Insbesondere Gelegenheitsraucher oder Dauerkonsumenten können hier Probleme bekommen, da eine längere Abstinenz notwendig ist, um einen positiven Drogentest zu erzielen.

Wie lange ist THC im Blut nachweisbar?

Das im Cannabis enthaltene Tetrahydrocannabinol ist nicht besonders lange im Blut nachweisbar. Vorsicht ist nach dem Konsum dennoch geboten. Es hängt von den Umständen ab, wie lang die Nachweiszeiten sind. Als Grundregel gilt: Je häufiger jemand Cannabis konsumiert hat, desto leichter ist das Tetrahydrocannabinol beim Bluttest nachzuweisen.

Erstkonsum oder einmaliger Konsum sorgen dafür, dass der psychoaktive Wirkstoff maximal zwischen sechs und zwölf Stunden nachgewiesen werden kann. Der Abbau des THCs erfolgt aber nicht linear, sondern mit erheblicher Variabilität. Es ist schon vorgekommen, dass der THC-Konsum 27 Stunden lang belegbar war.

Welche Einflüsse bestimmen darüber mit?

Der THC-Nachweis unterliegt folgenden Parametern:

  • der konsumierten Cannabis-Menge
  • der Häufigkeit des Drogenkonsums
  • dem Zeitabstand zwischen Konsum und Bluttest
  • stoffwechselbedingten Eigenheiten des Konsumenten
  • sowie der allgemeinen Verfassung.

Unmittelbar nach dem Rauchen eines Joints steigt der THC-Wert auf 100 und 300 ng/ml an. Innerhalb weniger Stunden sinkt er unter 15 ng/ml. Häufiger Cannabiskonsum hat deutlich längere Nachweiszeiten zur Folge. Eine amerikanische Studie von 2013 legt nahe, dass regelmäßige Konsumenten eine Nachweiszeit von 30 Tagen haben können. Zudem bauen sich THC-Werte nicht gleichmäßig ab. Sie variierten im Laufe dieser Zeit.

Die meisten Verwaltungsgerichte rechnen bei erstmaligem Cannabis-Konsum mit Nachweiszeiten von etwa sechs Stunden. Die Blutwerte sind verräterisch. Es nützt wenig, wenn Ertappte behaupten, sie hätten vor zwei Tagen das erste Mal Cannabis geraucht und geglaubt, das Tetrahydrocannabinol sei längst abgebaut. Wenn die Messwerte anderes besagen, liefert der Konsument sogar den Nachweis, dass er mehrfach Cannabis konsumiert hat – nämlich vor zwei Tagen und (dem Blutwert nach zu urteilen) vor maximal sechs Stunden. Bei einem gelegentlichen Cannabiskonsum droht jedoch der Führerscheinentzug. Es gilt als belegt, dass der THC-Konsument unter Rauschdrogen-Einfluss gefahren ist.

Regelmäßigen oder gelegentlichen Cannabis-Konsumenten sei also geraten, lieber keine Aussage zum Cannabis-Konsum zu machen. Um die Konsumgewohnheiten beurteilen zu können, ist der THC-Metabolit THC-COOH relevant. Er ist bei Einmalkonsumenten zwischen drei Tagen, und bei häufigem Konsum mehrere Wochen im Blut vorhanden.

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Maddie Buton

Maddie Buton

Maddie ist ein wahrer Enthusiast wenn es zu CBD kommt. Sie ist eine der ersten von zwei Schriftstellern für Cannabis-Oel und war von Anfang an Mitglied des Teams. Ihre Leidenschaft für das Schreiben zeigt sich sobald es sich um Texte über Cannabis handelt, da ihr gewählter Studiengang in die gleiche Richtung geht. Ebenso wie Thomas interessiert sie sich für die rechtliche Situation von CBD, genau wie für die Verwendung von medizinischem Cannabis.