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Was ist Cannabidiol und wie wird es eingesetzt?


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Über Cannabis als Heilpflanze und die aus der Pflanze gewonnenen Substanzen wird viel geredet. Insbesondere Cannabidiol (CBD) ist derzeit in aller Munde. Eine Vielzahl von Produkten wird beworben, aber die Unsicherheit auf Verbraucherseite ist groß, es gibt viele offene Fragen. Welche Produkte sind legal? Bei welchen gesundheitlichen Problemen können die Mittel für Linderung sorgen und ist dafür ein ärztliches Rezept erforderlich?

Was ist Cannabidiol?

Die Nutzung der Cannabis- oder Hanfpflanze in der Naturheilkunde hat eine lange Tradition. Die Bestimmung der wirksamen Bestandteile auf wissenschaftlicher Basis machte erst im letzten Jahrhundert Fortschritte. Und die Erforschung er medizinischen Wirkung dieser Stoffe steckt noch in den Kinderschuhen.
Der bekannteste Bestandteil ist das psycho-aktive THC oder Tetrahydrocannabinol. Dieser Stoff sorgt beim Konsum von Marihuana oder Haschisch für die berauschende Wirkung und ist dafür verantwortlich, dass viele Produkte aus Cannabis unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Der Cannabis-Inhaltsstoff CBD erlangte allerdings erst in letzter Zeit eine größere Bekanntheit.

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CBD besitzt keine berauschende Wirkung. Es gilt als gut verträglich und ihm werden viele positive gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Die Anwendungsbereiche sind breit gefächert, der Stoff kann für Linderung bei Hautproblemen und chronischen Schmerzen sorgen. Auch eine entzündungshemmende Wirkung sowie die Anwendung bei Epilepsie und Schizophrenie sind vielversprechend. Viele wissenschaftliche Studien liegen hier noch nicht vor. Aber die positiven Erfahrungsberichte vieler Patienten sorgen für eine immer weiter wachsende Beliebtheit.

Entdeckung und Forschungsergebnisse

An der Universität von Illinois (USA) gelang im Jahr 1940 einer Gruppe von Wissenschaftler die Entdeckung und Extrahierung von CBD aus Hanfpflanzen. Zu diesem Zeitpunkt fanden aber keine weiteren Untersuchungen zu CBD statt, es wurde als Giftstoff eingestuft, auch wenn hierfür keine Anhaltspunkte vorlagen.

Erste Untersuchungen zu CBD

Erst gut 20 Jahre später konnte eine Gruppe von Forschern an der Universität Jerusalem die chemische Zusammensetzung von CBD ermitteln. Hier wurde auch erstmals das Cannabinoid THC isoliert. Etwa 10 Jahre später gelang einem brasilianischen Forscherteam der Nachweis der Reduzierung von Epilepsie-Symptomen bei Tieren durch CBD. Auch bei menschlichen Patienten gab es Behandlungserfolge. Auch die angstlösende Wirkung von CBD wurde kurze Zeit später erkannt. Weitere Untersuchungen zu möglichen Anwendungsgebieten folgten. Da der Schwerpunkt der Forschung aber auf dem bekannteren THC lag, hatte das Thema CBD nur eine geringe Bedeutung, auch wenn es deutliche Anzeichen für ein antipsychotisches Potential gab.

Das körpereigene Cannabinoid-System

Die Entdeckung des komplexen Endocannabinoidsystems im menschlichen Körper sorgte für verstärkte Forschungsaktivitäten in Bereich der Cannabinoide. Die Verteilung der Rezeptoren in diesem System deutet auf weitreichende Anwendungsmöglichkeiten als Medizinprodukt hin. Die Wirkung von CBD als Antioxidationsmittel wurde bereits nachgewiesen.

Legalität von Cannabisprodukten und CBD

Die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte hat dazu geführt, dass Cannabis-Produkte und auch CBD in vielen Ländern legal sind, zumindest für medizinische Zwecke. Allerdings gibt es keine einheitlichen Regelungen, auch in Europa gelten unterschiedliche Regelungen von Land zu Land.

Gesetzeslage in Deutschland

Für Produkte auf der Basis von CBD gibt es drei unterschiedliche Kategorien für die Einstufung, als Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikprodukt. Bei einer Einstufung als Arzneimittel ist ein Rezept durch einen Arzt erforderlich. Produkte, die in den Bereich der Kosmetik oder als Nahrungsergänzung eingestuft werden, können ohne Einschränkung gekauft werden. Ein Rezept ist dafür nicht erforderlich. Die Produkte sind in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien und auch online erhältlich. Allerdings gibt es starke Qualitätsunterschiede auf dem Markt.

Wie wird CBD hergestellt?

In der Hanfpflanze liegt CBD als inaktiver Inhaltsstoff in der Carbonsäure vor. Durch Erhitzen oder vergleichbare chemische Verfahren wird von der Carbonsäure ein Kohlenstoffdioxid-Molekül abgespalten und auf diese Weise CBD gewonnen. Für den Hausgebrauch ist die Extraktion von CBD mit hochprozentigem Alkohol die am weitesten verbreitete Methode.

Was ist das Dravet-Syndrom und wie kann CDB dabei helfen?

Das Dravet-Syndrom ist eine schwere frühkindliche Form der Epilepsie, die erstmals von der französischen Ärztin Dr. Charlotte Dravet beschrieben wurde. Kinder, die am Dravet-Syndrom erkrankt sind, erleiden bereits im ersten Lebensjahr schwere epileptische Anfälle, die teilweise nur eine Körperhälfte betreffen und oft nur mit Medikamenten gestoppt werden können.

Meist entwickeln sich die erkrankten Kinder in den ersten sechs Monaten völlig normal, bis es zu plötzlichen epileptischen Anfällen mit hohem Fieber kommt. Durch die Erkrankung wird die psychomotorische und intellektuelle Entwicklung der Kinder verlangsamt. Auch Rückschritte in der körperlichen und geistigen Entwicklung sind nicht ungewöhnlich.

Ursache und Verlauf der Krankheit

Die Ursache für das Dravet-Syndrom ist eine Genmutation bzw. der Verlust eines Gens, und die damit verbundene Unterversorgung des Gehirns und der Nervenzellen mit einem wichtigen Eiweiß. Die Auswirkungen auf das Nervensystem zeigen sich in den epileptischen Anfällen, in Gangunsicherheit und Gleichgewichtsstörungen. Auch Verhaltensauffälligkeiten und Wahrnehmungsstörungen treten auf. Durch den Einsatz von Medikamenten gegen Epilepsie werden einige der weiteren Symptome noch verstärkt. Der Krankheitsverlauf ist tendenziell ungünstig, oft ist eine mittlere bis schwere geistige Behinderung die Folge.

Studien zur CBD-Behandlung bei Kindern mit Epilepsie

US-amerikanische Forscher haben die Auswirkungen von mit CBD angereicherten Produkten in Fällen von kindlicher Epilepsie untersucht. Eine Online-Umfrage von Forschern der David Geffen School of Medicine in Los Angeles bei Eltern, deren Kinder CBD zur Behandlung erhielten, hat vielversprechende Ergebnisse geliefert. 85 Prozent der teilnehmenden Eltern berichteten über einen Rückgang der Anfälle, 14 Prozent stellten sogar eine vollständige Anfallsfreiheit fest. Die Mehrheit der befragten Eltern berichtete über Verbesserungen bei Schlaf, Wachsamkeit und Stimmung der erkrankten Kinder.

Weitergehende Studien wurden durch Forscher des Comprehensive Epilepsy Center in New York durchgeführt. Bei Kindern und jungen Erwachsenen mit hochgradig behandlungsresistenter Epilepsie wie auch bei Kindern mit dem Dravet-Syndrom. In beiden Studien wurden positive Auswirkungen auf die Häufigkeit der epileptischen Anfälle festgestellt. Im Falle des Dravet-Syndroms stellten die Forscher eine deutliche Verringerung der Anfälle bei der Behandlung mit CBD fest. Bei der Studie zum Dravet-Syndrom gab es eine Gruppe von Kindern, die mit CBD behandelt wurden, sowie eine Gruppe, die ein Placebo-Medikament erhielt. Auf diese Weise lässt sich die subjektive Wahrnehmung von Patienten und Eltern relativieren.

Wie wird CBD sonst benutzt und wo kommt es zum Einsatz?

 

CBD kann das Nervensystem schützen

Spätestens seit der Entdeckung des Endocannabinoidsystems gehen Forscher davon aus, dass Cannabinoide das Wachstum von Nervengewebe fördern können und sich schützend auf das Nervensystem auswirken. Auch die antioxidantischen Eigenschaften bekämpfen schädliche freie Radikale im Körper und verhindern das oxidative Absterben von Zellen. Solche positiven Wirkungen konnten schon in unterschiedlichen Studien gezeigt werden.
Aktuelle Studien lassen vermuten, dass CBD bei der Behandlung der Alzheimer- und auch der Parkinson-Krankheit unterstützen kann. Hier gilt es komplexe Prozesse, die gründlich erforscht werden müssen. Die bislang bekannten Ergebnisse sind aber Grund zu Hoffnung für viele Patienten.

CBD im Kampf gegen psychische Krankheiten

Die Wirkungsmechanismen von CBD und die Interaktion mit dem Rezeptorsystem des Menschen sind noch wenig bekannt und vermutlich sehr komplex. Festgestellt werden die angstlösende und antidepressive Wirkung von CBD sowie die positiven Einflüsse auf das Nervensystem. Eine Erklärung hierfür ist das Andocken von CBD an bestimmten Rezeptoren, das andere Komponenten mit negativen Einflüssen verdrängt.
Eine aktuelle Studie der Universität von Mailand sieht Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit Angststörungen. An der Universität von Sao Paulo wird die antidepressive Wirkung von CBD in Zusammenhang mit dem Serotoninspiegel untersucht. Ein australisches Forscherteam hat positive Effekte bei der Behandlung von Cannabisabhängigen festgestellt. Offensichtlich gleicht CBD die schädliche Wirkung von THC teilweise aus. Auch eine Studie mit Schizophrenie-Patienten reduzierte CBD als Zusatzmedikation die Symptome und verbesserte die kognitive Leistungsfähigkeit.

CBD kann Entzündungen hemmen

Das Endocannabinoidsystem ist auch für die Steuerung von Entzündungen verantwortlich. Eine kanadische Studie zu Hornhautverletzungen bei Labormäusen zeigte eine entzündungshemmende Wirkung bei der kombinierten Behandlung mit THC und CBD. Weitere klinische Studien aus den USA und Großbritannien berichten von Erfolgen bei entzündlichen Erkrankungen der Haut und des Darms.

Einsatz von CBD in der Schmerztherapie

Vielversprechende Erfahrungen gibt es auch im Bereich der Schmerztherapie. Insbesondere Patienten mit chronischen Schmerzen berichten vom erfolgreichen Einsatz von CBD-Produkten. Beispielsweise bei Migränekopfschmerzen oder chronischer Arthritis werden Symptome gelindert. Hier kann eine Zusatzbehandlung zu den chemischen Medikamenten geprüft werden, aber auch eine alternative Behandlung kann sinnvoll sein. Offensichtlich aktiviert CBD auch den Capsaicin-Rezeptor, der für die Wahrnehmung von Schmerzen oder der Schärfe von Nahrungsmitteln verantwortlich ist. Zusätzlich steigert CBD die Konzentration körpereigener Cannabinoide.

Behandlung von Hautkrankheiten

Auch Hautkrankheiten wie Akne und Neurodermitis sorgen bei Betroffenen für langwierige gesundheitliche Einschränkungen. Insbesondere Neurodermitis findet immer mehr Verbreitung. Gerötete und schuppende Hautstellen erfordern eine dauerhafte Behandlung. Insbesondere, wenn die Erkrankungen über die Pubertät hinaus bestehen bleibt, verstärken sich die Symptome und führen zu weiteren unangenehmen Begleiterscheinungen.

Inzwischen gibt es Studien, die belegen können, dass körpereigene Cannabinoide die Neurodermitis-Symptome lindern. Juckreiz, Hautrötungen und Ekzeme besserten sich deutlich. Teilweise konnte sogar die Behandlung mit Kortison abgesetzt oder reduziert werden. US-amerikanische Studien untersuchen die Wirkung von Salbe mit THC und CBD bei Neurodermitis-Patienten. Bei vielen Patienten verschwand der Juckreiz nach einigen Wochen komplett. Die Forscher gehen davon aus, dass die entzündungshemmende Wirkung der Cannabinoide diesen Erfolg hervorgerufen hat.

Hilft CBD auch gegen Krebs?

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist sehr aggressiv. Mit einer solchen Diagnose stirbt ein Großteil der Patienten bereits innerhalb des ersten Jahres. Jetzt geben Studien aus Großbritannien und Australien Anlass zur Hoffnung, dass CBD in Kombination mit Chemotherapie das Leben der Patienten deutlich verlängern kann. Die Studien wurden mit Labormäusen durchgeführt. Wenn sich die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen, könnte das ein Durchbruch in der Therapie gegen diese Krebsvariante sein.

Warten auf medizinische Forschungsergebnisse

Die Forscher arbeiten mittlerweile weltweit an neuen Studien, um die Wirksamkeit von CBD und Cannabinoiden zu belegen, und marktreife Medikamente herzustellen. Offensichtlich gibt es bei diesem Naturstoff ein ungeahntes Potential, das es zu Gunsten der Patienten zu nutzen gilt.

Wie kann man Cannabidiol einnehmen?

CBD Produkte sind in verschiedenen Formen erhältlich, als Tropfen oder Öl in unterschiedlichen Konzentrationen. Es gibt auch Kristalle oder Liquids, die man rauchen oder im Vaporizer verdampfen kann. Zur Anwendung auf der Haut gibt es Salben und Cremes. Zu den beliebtesten Produkten gehören CBD Öl und CBD Salbe.

Dosierung von CBD Öl

Für die Dosierung und Einnahme von CBD Öl gibt es noch keine klaren Vorgaben. Hier muss sich jeder selbst herantasten. Als Einsteigerprodukt ist ein Öl mit 10% oder 15% CBD empfehlenswert, wie es beispielsweise von NordicOil erhältlich ist. Bei vermeintlich preiswerten Angeboten gilt es allerdings darauf zu achten, ob die Konzentration sich wirklich auf CBD oder auch auf die minderwertige CBD-Säure bezieht. Ein billiges Produkt ist unter Umständen völlig nutzlos.

Je nach Beschwerdebild sollte man zwei- bis dreimal täglich etwa drei Tropfen Öl zu sich nehmen. Wird das Öl gut vertragen, kann diese Dosierung beibehalten oder noch gesteigert werden. Bei chronischen Beschwerden empfiehlt sich die Auswahl eines hochkonzentrierten Öls, zum Beispiel mit 30% CBD, und eine Einnahme von vier bis fünf Tropfen morgens und abends.

Dosierung von CBD Salbe

Wer eine CBD Salbe oder CBD Creme nutzt, kann das Produkt zweimal täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Auch hier sollte die Dosierung nach einigen Tagen angepasst werden, je nach Heilungsfortschritt.

 

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