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Männlich oder weiblich? Wie Sie das Geschlecht Ihrer Hanfpflanze bestimmen können

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Für die meisten Züchter ist die männliche Hanfpflanze ein großes Ärgernis, weil sie die Cannabisernte sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht vollständig vernichten kann. Dies geschieht entweder durch eine kleine Menge getrocknetes Gras oder durch einen geringeren CBD-Gehalt.

Aus diesem Grund werden die männlichen Hanfpflanzen in der Regel sofort nach der Identifizierung entsorgt. In diesem Artikel werde ich erklären, wie Sie das Geschlecht Ihrer Pflanze, die Legalität und die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Hanfpflanzen erkennen können.

Wenn Sie als Botaniker die männliche und weibliche Hanfpflanze betrachten, dann ist neben der Einzigartigkeit der CBD-Produktion das Zweigeschlecht (auch Dioeziousität oder Diözese genannt) eine der herausragenden Hanfeigenschaften. Dies bedeutet, dass eine normale Hanfpflanze eine 50%ige Chance hat, entweder weibliche oder männliche Blütenstände zu produzieren.

Unterschiede zwischen der männlichen und weiblichen Hanfpflanze

Während sich bei der weiblichen Cannabispflanze die CBD-reichen Blütenstände bilden, bildet die männliche Hanfpflanze Pollensäcke zur Bestäubung und kaum CBD.

Wenn jedoch eine gezielte Bestäubung oder auch nur der geringste Pollenanteil der männlichen Hanfpflanze den Stempel der weiblichen Cannabispflanze erreicht, entstehen schließlich Hanfsamen, und von diesem Zeitpunkt an werden die neuen Hanfblüten weniger intensiv ausgebildet.

Die Hanfsamenproduktion wird dann zur Hauptaufgabe der Cannabispflanze – was sie naturgemäß auch tatsächlich ist. Auf diese Weise stagniert die Entwicklung von CBD und die weibliche Hanfpflanze produziert keine ertragreichen Blüten mehr.

Aus diesem Grund wird die männliche Hanfpflanze immer aus dem Eigenanbau entfernt und ist bei unerfahrenen Cannabiszüchtern sehr gefürchtet.

Merkmale der männlichen Hanfpflanze

Wenn sich zu Beginn der Blütephase an den Knoten (Kelch = Blütenkelch) der Cannabispflanze kleine runde Kugeln bilden, sind dies die ersten Merkmale einer männlichen Hanfpflanze.

Wenn diese Kugel geöffnet wird, hängen die Staubfäden (Staubbeutel) an den Fäden (Staubfäden) heraus und trennen den Pollen ab. Diese Staubfäden sehen aus wie kleine Bananen, die sofort entfernt werden müssen, wenn sie erkannt werden.

Wenn sich diese Staubfäden öffnen, ist es zu spät, sie zu entfernen, da der Pollen bereits entwichen ist. Deshalb muss eine männliche Hanfpflanze so früh wie möglich erkannt und entsorgt werden.

Im Gegensatz zur weiblichen Cannabispflanze beginnt die männliche Hanfpflanze in der Regel früher zu blühen. So kann der Pollen aus den Pollensäcken durch Luftübertragung rechtzeitig in dem weiblichen Stempel landen, um anschließend die Hanfsamen zu bilden. Man muss zugeben, dass die Natur clever ist.

Der CBD-Gehalt der männlichen Hanfpflanze ist sehr gering, weshalb sie eigentlich nur als Hilfsmittel bei der Produktion von Hanfsamen und neuen Cannabis-Sorten verwendet wird.

Die männliche Hanfpflanze ist deshalb für Konsumenten sehr uninteressant. Wenn Sie Cannabis für Backwaren verwenden wollen, sollte die männliche Hanfpflanze sofort nach der Entdeckung entfernt werden.

Sind männliche Hanfpflanzen legal?

Diese Frage wird von vielen Laien zu Recht gestellt, denn schließlich produziert die männliche Hanfpflanze kaum THC. Trotzdem ist sie leider nicht legal anbaubar und deshalb verboten.

Die männliche Hanfpflanze darf, ganz wie der Industriehanf, nur mit einer Sondergenehmigung angebaut werden, da nur eine genaue Laboruntersuchung klären kann, ob es sich bei dem Anbau um Industriehanf oder um Rauschhanf handelt.

Zudem sehen alle Pflanzen bis zu einem bestimmten Wachstumsstadium gleich aus.

Kurz über die weibliche Cannabispflanze

Alle Cannabisprodukte wie Öl, Haschisch oder Gras werden nicht von der männlichen Hanfpflanze, sondern von der weiblichen produziert. Wenn Nacht und Tag ungefähr gleich sind, erhalten die weiblichen Hanfpflanzen das sogenannte “Signal” für die Bildung von Blütenständen, die als kleine weiße Fäden an den Knoten zu Beginn der Bildung erscheinen.

Diese Fäden werden verwendet, um den Pollen der männlichen Hanfpflanze für die Samenproduktion einzufangen oder aufzunehmen. Übrigens können diese männlichen Pollen auch von Menschen auf Kleidung oder Haut übertragen werden, weshalb ein Wechsel der Kleidung und das Arbeiten mit Handschuhen empfohlen wird.

Der Blütenpuls der weiblichen Cannabispflanze kann schon durch wenige Bestäubungen unterbrochen werden.

Was zu beachten ist

Nun schauen wir uns die Einflussfaktoren an, die das Geschlecht der Hanfpflanze bestimmen. Dadurch können bessere Bedingungen geschaffen und damit das Wachstum von männlichen Hanfpflanzen vermieden werden. Die folgenden Einflussfaktoren sind wichtig:

  • Art der Beleuchtung: Beim Indoor-Anbau wird die Hanfpflanze beim Anbau unter Kunstlicht gesetzt. Die männliche Hanfpflanze wird durch den erhöhten Anteil an rotem Licht in den Lampen begünstigt. Ein hoher Anteil an blauem Licht begünstigt dagegen die weiblichen Hanfpflanzen.
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit: Je höher die Luftfeuchtigkeit beim Anbau in einem Gewächshaus ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich männliche Hanfpflanzen entwickeln. Eine geringere Luftfeuchtigkeit begünstigt also die weibliche Hanfpflanze.
  • Belastung durch Außenfaktoren: Beim Anbau zu Hause und beim Anbau von Cannabis generell können diese, sofern gemäßigt vorhanden, zur Bildung einer weiblichen Hanfpflanze führen; eine zu hohe Belastung führt jedoch zur Entwicklung einer männlichen Hanfpflanze.
  • Temperatur: Das Auftreten männlicher Hanfpflanzen wird durch eine höhere Temperatur begünstigt, während niedrigere Temperaturen die Produktion weiblicher Cannabispflanzen begünstigen. Dies hängt in erster Linie mit der Dauer der Beleuchtung zusammen, weil durch mehr Licht, mehr Wärme erzeugt wird.
  • Dauer der Beleuchtung: Es wird gesagt, dass weibliche Pflanzen während einer kürzeren Beleuchtungsphase entstehen. Eine männliche Hanfpflanze soll sich dagegen bei längerer Beleuchtung entwickeln, aber diese Information bezieht sich wahrscheinlich lediglich auf das Wachstum im Freien.
  • Feuchtigkeit des Mediums: Wenn das Medium (Steinwolle, Kokosnuss, Erde usw.) nicht feucht genug ist, erscheinen vermehrt männliche Exemplare unter den Cannabispflanzen.

Um den Raum in einem Indoor-Zuchtkasten sinnvoll und dauerhaft mit weiblichen Hanfpflanzen zu füllen, ist der Einsatz von Stecklingen unumgänglich. Alternativ können auch weibliche Hanfsamen gekauft werden, was zwar teuer, aber langfristig sinnvoll ist.

Im Vergleich zu männlichen Cannabispflanzen produziert die weibliche Hanfpflanze während der Blütephase nicht nur unvergleichlich mehr CBD, sondern ist auch in Bezug auf das Massenwachstum überlegen. Die männliche Hanfpflanze bildet zwar auch geringe Mengen CBD, aber diese Mengen sind für den direkten Konsum nicht geeignet.

Schließlich wird die weibliche Hanfpflanze nach 2 Monaten Blütezeit geerntet, indem die Blüten mit einer Schere von allen Blättern entfernt werden, was ein sehr komplexer Vorgang ist.

Dies ist aber notwendig, damit das Gras letztendlich das individuelle Aroma entwickelt und gut riecht. Die Hanfblätter können als Ernterückstände noch zu kräftigem Haschisch verarbeitet werden.

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Maddie Buton

Maddie Buton

Maddie ist ein wahrer Enthusiast wenn es zu CBD kommt. Sie ist eine der ersten von zwei Schriftstellern für Cannabis-Oel und war von Anfang an Mitglied des Teams. Ihre Leidenschaft für das Schreiben zeigt sich sobald es sich um Texte über Cannabis handelt, da ihr gewählter Studiengang in die gleiche Richtung geht. Ebenso wie Thomas interessiert sie sich für die rechtliche Situation von CBD, genau wie für die Verwendung von medizinischem Cannabis.