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Kann Cannabisöl gegen Ekzeme helfen?


Hanf, oder auch Cannabis, kommt häufig als krautige Pflanze vor. In der Kräutermedizin gilt Cannabis als wirksames Heilmittel für die unterschiedlichsten Krankheiten. In diesem Zusammenhang wirkt Cannabis gesund auf Körper und Geist.
Auch Hautkrankheiten lassen sich durch die Einnahme von Cannabis mit ärztlicher Unterstützung wirksam behandeln. Dazu zählt auch die Behandlung von Ekzemen. Viele Menschen leiden unter den Symptomen, die sich oft auch auf unerträgliche Weise zeigen. Dies kann von Hautrötungen bis hin zu Bläschenbildung und Schuppung reichen. Cannabis kann hier, in der richtigen Dosis eingenommen, als Arzneimittel fungieren.
Cannabis gehört zu den ältesten medizinischen Kräutern der Erde. Seit vielen Jahrtausenden wird Cannabis in der Welt der traditionellen Medizin zur erfolgreichen Behandlung diverser Krankheiten verwendet. Der medizinische Einsatz von Cannabis zielt nicht nur auf eine Linderung von Schmerzen und Beschwerden ab, sondern in manchen Fällen auch auf die vollständige Heilung einer Krankheit.
Dem Einsatz von Cannabis steht viel Kritik entgegen. Dies betrifft vor allem den westlichen Teil der Welt. Das gilt besonders im Zusammenhang mit illegalem Drogenkonsum. Als medizinisches Kraut hat sich Cannabis jedoch als effektiv erwiesen. In langjährigen Forschungen hat sich herausgestellt, dass das Heilkraut besonders bei zahlreichen Hauterkrankungen helfen kann. Auch bei der erfolgreichen Behandlung von Ekzemen ist dies der Fall.

Das Ekzem – was ist das?

Ekzeme zählen zu den entzündlichen Hauterkrankungen. Diese Hautreaktionen sind nicht infektiös. Ein Ekzem kann verschiedene Auslöser haben. In der Regel beginnt die Hautreaktion mit einer Hautrötung gefolgt von

  • Bläschenbildung auf der Haut
  • Nässen
  • Krustenbildung
  • Schuppung

Oft wird auch von Dermatitis anstatt eines Ekzem gesprochen. Wobei Dermatitis ein weit gefasster Begriff ist, der auch Hautentzündungen mit einschließt, wozu Ekzeme nicht gehören.
Ekzemen kommen als

  • atopisches Ekzem
  • allergisches Kontaktekzem
  • toxisches Kontaktekzem

vor.
Das atopische Ekzem wird auch atopische Dermatitis genannt. Es ist eine Art Hautreaktion, die am häufigsten unter den nicht-infektiösen Hauterkrankungen vorkommt. Die Symptome äußern sich in

  • trockener
  • juckender
  • roter
  • und rissiger Haut.

Für den Betroffenen können diese Symptome unerträglich werden. Die Flecken werden oft als unangenehm empfunden. Je nach Intensität der jeweiligen Hautreaktion kann es auch dazu führen, dass Menschen ihre sozialen Kontakte einschränken, weil sie das äußere Erscheinungsbild scheuen. Besonders Kinder haben mit atopischen Ekzemen zu kämpfen. Meistens hält diese Art der Hautreaktion lange Zeit an. Diese Hautkrankheit kann sich aber auch auf die komplette Lebensdauer ausdehnen. Sie wird zu einem stetigen unangenehmen Begleiter, der ein Stück Lebensqualität auf Dauer zerstören kann.
Der Einsatz von Cannabis kann ein atopisches Ekzem in massiver Weise verbessern. Die Möglichkeit einer vollständigen Heilung dieser Hautkrankheit besteht ohne Zweifel.
Bis heute konnte nicht nachgewiesen werden, was genau die Ursache für ein atopisches Ekzem ist. Ohne ein Wissen bezüglich der Ursache ist es besonders schwer, hilfreiche Methoden zu entwickeln. Dennoch tendiert die Medizin zu dem Vorliegen mehrerer Faktoren, die als Auslöser in Betracht kommen könnten. Ein wahrscheinlicher Faktor ist das Vorliegen einer oder mehrerer Allergien. Viele Menschen, die unter Allergien leiden, haben auch ein atopisches Ekzem. Häufig geht diese Art der Hauterkrankung mit allergischen Reaktionen, wie z.B. Heuschnupfen oder Asthma einher.
Es gibt auch einen Zusammenhang mit allergischen Reaktionen auf bestimmte Waschmittel oder Seifenarten. Der Kontakt mit den jeweiligen Inhaltsstoffen kann zu entsprechenden Hautreaktionen führen, die sogar den gesamten Hautbereich des Körpers betreffen können. Aber nicht nur Kontaktallergien kommen in Betracht, sondern auch eventuelle Lebensmittelallergien.
Das allergische Kontaktekzem gehört zu den Ekzemerkrankungen der menschlichen Haut, die auf einer verzögerten Immunreaktion des Körpers beruhen. Auslöser dafür ist ein Kontaktallergen, welches von außen einwirkt. Für den menschlichen Organismus muss der Kontakt selbst nicht gleich lebensgefährlich sein. Oft kann die Ursache für das Kontaktallergen jedoch nicht gefunden werden, so dass sich die Krankheitsepisoden im Lauf der Zeit kontinuierlich wiederholen.
Eine sorgfältige Diagnostik sei hier zu empfehlen.
Das toxische Kontaktekzem hat eine sofortige Schädigung der Haut zur Folge. Die Haut verändert sich auf akute und ekzematöse Weise. Auslöser dafür ist in der Regel eine Substanz, die toxisch wirkt. Diese Art der Hautreaktion kommt meistens an den Händen oder Unterarmen vor.
Die Liste der unterschiedlichen Ekzeme ist lang. Stauungsekzeme greifen bekanntlich den unteren Bereich der Beine an und verursachen Störungen der Durchblutung, während sich ein nummuläres Ekzem auf die gesamte Haut des menschlichen Körpers ausdehnen kann. Diese Art der Hautreaktion äußert sich in kreisförmigen Flecken. Bei seborrhoischen Ekzemen treten als Hautreaktion rötliche, schuppige Flecken auf. Davon ist besonders der Kopf- und Gesichtsbereich betroffen. Das dyshidrotische Ekzem lässt Blasen im Hand- und Fußbereich entstehen.

Die heilende Wirkung von Cannabis auf Ekzeme

Der Betroffene, der unter Hautreaktionen leidet, hat als Konsequenz mit vielen anderen Dingen zu kämpfen. Zum einen sind Symptome, wie z.B. ein ständiges Jucken auf der Haut unerträglich, und zum anderen sorgt das nicht vorteilhafte äußere Erscheinungsbild eventuell dafür, dass soziale Kontakte aus Furcht vor Ablehnung gemieden werden. Kurz: Ein großes Stück Lebensqualität geht verloren. Es ist möglich, sich diesen wertvollen Teil an Lebensqualität wieder zurückzuholen und dem Leiden ein Ende zu setzen.
Der medizinische Einsatz von Cannabis kann massiv dazu beitragen, dass Entzündungen der Haut gemildert werden, als Konsequenz einer immunsuppressiven Wirkung. Reagieren Immunzellen auf einen Auslöser, so ist die Entstehung von Entzündungen auf der menschlichen Haut die Folge. Die Einnahme eines Cannabis-Präparats kann helfen, diese Symptome schnell zu lindern.
In einer Studie, die in der medizinischen Fachzeitschrift Experimental Dermatology veröffentlicht wurde, konnte eine mögliche therapeutische Wirkung des heilenden Krautes auf die menschliche Haut, im Zusammenhang mit dem Endocannabinoid-System, nachgewiesen werden. Das Endocannabinoid-System gehört zu einem Teil des menschlichen Nervensystems. Es umfasst die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Diese Rezeptoren sollen eine wichtige Rolle bei der Regulation des Immunsystems spielen. Infolge einer Veränderung dieses Systems, durch den Einsatz von Cannabis als medizinisches Arzneimittel, soll es möglich sein, Hautkrankheiten erfolgreich zu behandeln.
Laut der wissenschaftlichen Veröffentlichung bekommt Cannabis einen Platz in der zukünftigen Behandlung von Hautkrankheiten, weil Cannabinoide in diesem Zusammenhang eine immunsuppressive Eigenschaft aufweisen können und damit als potentielle Medikamente in Frage kommen könnten.
Aber nicht nur ein Rückgang der Hautreaktionen sei getestet worden, sondern auch ein Rückgang von diversen allergischen Reaktionen auf bestimmte Allergene. Schlussendlich wird darauf hingewiesen, dass auf Basis der aktuellen Forschungen, der therapeutische Einsatz von Cannabinoiden bei unterschiedlichen Hauterkrankungen Erfolg haben kann und sich damit positiv auf die Haut auswirkt. Dies kann bis zu einer unterstützenden Behandlung bei Hautkrebs reichen.
Wenn sich das Endocannabinoid-System in einem Ungleichgewicht befindet, können Hauterkrankungen entstehen. Die Cannabinoide haben die Aufgabe, auf das Ungleichgewicht in diesem System, das sofort auf Cannabinoide reagieren kann, einzuwirken.
Einer weiteren Studie nach, die in der Fachzeitschrift Pharmacological Sciences veröffentlicht wurde, bestätigt sich die möglicherweise entscheidende Rolle des Endocannabinoid-Systems im Zusammenhang mit der Gesundheit menschlicher Hautzellen.
Der Einsatz von Cannabinoiden fördert die Regeneration von Hautzellen und lässt Symptome zurückgehen. Dies gilt für zahlreiche Hauterkrankungen. Es konnte weiterhin bewiesen werden, dass Cannabinoide eine entzündungshemmende Wirkung haben, was bei der Therapie, sowohl von allergischer Kontaktdermatitis als auch von atopischer Dermatitis, hilfreich sein kann.
Die Auswahl an Studien ist groß. Ihnen ist das Ergebnis gemeinsam, dass sich Cannabis gesundheitsfördernd auf die menschliche Haut auswirken kann. In der Medizin wird Cannabis als verschreibungspflichtiges Arzneimittel bereits in die Behandlung von Hauterkrankungen eingebunden. Es handelt sich daher nicht um leere Versprechungen, wenn es um den Einsatz von Cannabis geht.

Cannabis unter rechtlichen Gesichtspunkten

Obwohl es bewiesen ist, dass Cannabis heilende Wirkung auf Krankheiten haben kann, und das heilende Kraut längst in der Medizin angewendet wird, gibt es bis heute keinen Staat, der Cannabis als Arzneimittel für die spezifische Behandlung von Hauterkrankungen bzw. Ekzemen rechtlich, in Form einer Legalisierung, zugelassen hat.
Die USA ist das Land, das sich im Zusammenhang mit dem Einsatz des heilenden Krauts gegen das Cannabisverbot lehnt. Sowohl in Washington D.C. also auch im Bundesstaat Kalifornien ist es Ärzten möglich, Patienten den Einsatz von Cannabis zu genehmigen.
Betroffenen, die unter Hautkrankheiten leiden, ist es in Massachusetts, Oregon und Rhode Island möglich, sich, über eine vom Arzt ausgestellte Rezeptur, medizinisches Cannabis verschreiben zu lassen.
In Deutschland beschränkt sich der Einsatz von Cannabis als Arzneimittel auf schwerkranke Menschen. Die Kosten für den medizinischen Einsatz der Kräuterpflanze übernimmt in der Regel die Krankenkasse.
Doch zuvor ist zu beweisen, dass andere Behandlungsmöglichkeiten zur Heilung der vorliegenden Krankheit ausgeschöpft worden sind. Ein Arzt hat in Deutschland aber auch das Recht, im Einzelfall zu entscheiden.
Derzeit wird Cannabis häufig bei Multipler Sklerose oder psychischen Erkrankungen verwendet.

Anwendung von Cannabis gegen Ekzeme

Es sind bereits Produkte auf dem Markt erhältlich, die für einen lokalen Gebrauch konzipiert sind. Ekzeme entstehen auf der Oberfläche der Haut und nicht im Innern. Es ist daher sinnvoll, cannabinoidhaltige Produkte unmittelbar auf die betroffenen Hautstellen aufzutragen, um weiteren Entzündungsprozessen der erkrankten Haut entgegenzuwirken.
Anzuführen sei hier die einfache und schnelle Verwendung von Cannabis-Seife. Diese ist preislich erschwinglich und legal. Hanfseife kann aber auch selbst mit einer intensiveren Cannabinoid-Konzentration hergestellt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die heilende Wirkung auf die erkrankte Haut zu verstärken.
Selbiges gilt für den Erwerb von Salben und diversen cannabinoidhaltigen Lotionen. Diese Salben haben, neben der lindernden Wirkung auf die Symptome der Hautentzündungen, auch einen zusätzlichen gesundheitsfördernden Effekt auf die menschliche Haut. Hergestellt auf der Basis von Hanföl, enthalten diese Produkte wichtige Fettsäuren, die für eine gesunde Haut wichtig sind. Hanföl oder Pasten kann der, an einer Hauterkrankung leidende, Betroffene unmittelbar auf seine Haut auftragen. Zudem gibt es Cannabis auch in wasserlöslicher Form als Hanf-Badezusätze.
CBD ( cannabisöl / cbdöl ) ist insbesondere in Faserhanf enthalten. Tetrahydrocannabinol (THC) dagegen ist ausschließlich in den Drogenhanfsorten enthalten. Während Tetrahydrocannabinol einen psychoaktiven Effekt haben kann, verhält sich dies bei CBD ( cannabisöl / cbdöl ) anders. CBD Öl hat diese Auswirkungen nicht. Daher ist dieses Öl legal im Handel erhältlich.
Durch den Einsatz von Cannabis kann sich, der an einer Hauterkrankung leidende Betroffene, ein Stück Lebensqualität wiederholen.

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