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Gefahr aus dem Labor – Designerdroge synthetisches Cannabis


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Cannabis, Marihuana, Hanf, Haschisch oder Weed – unter den Rauschmitteln ist die Cannabispflanze beliebt. Inzwischen zeichnet sich jedoch ein Trend ab, der gefährliche Risiken mit sich bringt: Synthetisches Cannabis, auch bekannt als die derzeitig modernen Designerdrogen „Spice“, „K2“, „Vorter“ oder „Pandora“, weist gefährliche Wirkmechanismen auf. Was die Droge aus dem Labor bewirkt, wie sie sich von natürlichem Cannabis unterscheidet, und warum sie viel gefährlicher ist, klärt dieser Artikel.
Der Anbau der Hanfplanze erfolgt praktisch überall auf der Welt. Für die Rauschwirkung ist vor allem die weibliche Pflanze relevant. Jedoch ist der Anbau, zum Beispiel in Deutschland und Österreich, strafbar. Eine Alternative scheint, das seit einigen Jahren im Umlauf befindliche synthetische Cannabis, zu sein. Aber stimmt das? Zudem liegen Berichte vor, dass das natürlich vorkommende Cannabisöl in der Lage ist, effektiv Krebszellen zu zerstören. Was steckt hinter dem gefährlichen Trend von „Spice“ und Co? Und wie kann Cannabis gegen Krebs helfen?

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Natur vs. Labor – was Cannabis auszeichnet und wo es herkommt

Die Hanfpflanze ist bereits seit 2737 vor Christus als Heilpflanze bekannt. Ursprünglich in China genutzt, kam Cannabis im 11. Jahrhundert nach Europa. Bis zu dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde Cannabis als Medikament geschätzt. Erst die Entwicklung synthetischer Medikamente zog nach und nach ein Verbot von Marihuana nach sich. In Österreich ist es heutzutage kaum noch möglich, Medikamente mit Wirkstoffen der Hanfpflanze auf legalem Weg zu erhalten.
Auf dem zumeist illegal vorhandenen Markt für Cannabis finden sich vor allem Haschisch, Haschischöl und Marihuana. Inzwischen existiert ebenso synthetisches Cannabis. Die Produkte werden wahlweise geraucht, gelutscht, gegessen, getrunken oder als Dampf eingeatmet. Dabei steht die Bezeichnung Cannabis vor allem für den medizinischen Einsatz der Pflanze. Im therapeutischen Sektor sind deshalb vor allem die Wirkstoffe der Pflanze relevant: Cannabinoide. Diese bilden ebenfalls die Basis zur Herstellung von synthetischem Cannabis.

Synthetisches Cannabis – Die Gefahr aus dem Chemielabor

Im Verlauf der 80er Jahre entstand erstmals synthetisches Cannabis in einem Labor. Der Chemiker John Huffman suchte ursprünglich ein Mittel zur Schmerzlinderung, wie es bei chronischen Erkrankungen hilfreich sein kann. Es sollte Krämpfe (z. B. bei Epilepsie) lösen und wie sein natürlicher Ursprung wirken. In Tierversuchen zeigte sich der Erfolg seiner Forschung. Allerdings passierte daraufhin das, was wie eine Verschwörungstheorie klingt: Die Ergebnisse des Wissenschaftlers landeten in den Händen von Drogenhändlern.
Damit nahm die Ursprungsgeschichte der Designerdroge ihren Lauf: Die Ergebnisse wurden für „Spice“, „K2“ und weitere synthetische Drogen genutzt. Erst 2006 erkannte ein Toxikologe erstmals die Wirkstoffe aus Huffmanns Forschungen in Rauschmitteln wieder. Der wesentliche Wirkstoff dabei: JWH-018. Die rechtliche Problematik bei synthetischem Cannabis ist die Molekülstruktur. Diese lässt sich immer wieder neu anpassen, so dass ein neuer Wirkstoff entsteht, der zugleich wie der übliche Rauschmittelwirkstoff Cannabinoid wirkt.
In Deutschland beispielsweise sind THC, sowie die bekannten Wirkstoffverbindungen in „Spice“ und „K2“, gemäß dem Betäubungsmittelgesetz verboten oder bedürfen einer Sondergenehmigung, beispielsweise im medikamentösen Sektor. Doch die leichte Anpassbarkeit der zugrunde liegenden Rezeptur bietet rechtliche Schlupflöcher, so dass synthetischer Cannabis, als so genanntes „Legal Highs“, immer wieder im Umlauf ist. Das illegal erhältliche synthetische Cannabis unterscheidet sich allerdings von den regulierten Medikamenten, die ebenfalls auf synthetisches Cannabinoid zurückgreifen.

Gefährliche Wirkstoffe im Detail: synthetische Cannabinoide

Die hauptsächlichen Wirkstoffe der Hanfpflanze sind so genannte Cannabinoide. Diese lassen sich in THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) unterteilen. Obwohl sich die Wirkstoffe in ihrer grundlegenden Struktur stark ähneln, wirken sie vollkommen unterschiedlich auf den Organismus.
Der menschliche Organismus weist für sich ein natürliches Endocannabinoid-System auf. Dieses enthält zahlreiche Synapsen und Rezeptoren, an denen Cannabinoide Wirkstoffe „andocken“ können, um eine Wirkung zu entfalten. Die Rezeptoren steuern für gewöhnlich Körperfunktionen wie den Herzschlag oder das Konzentrationsvermögen. Sowohl THC als auch CBD binden sich an solche Rezeptoren im Gehirn. Aber während THC für den typischen Rauschzustand verantwortlich ist, sorgt CBD für einen außergewöhnlichen medizinischen Effekt.
CBD ist nach THC der am stärksten enthaltene Wirkstoff der Hanfpflanze. Allerdings wirkt Cannabidiol weit weniger psychoaktiv als THC. Dadurch macht CBD nicht high. Das ist auch der Grund, weshalb Cannabidiol fast überall auf der Welt legal erhältlich ist. Der Wirkstoff wirkt entkrampfend, brechreizmindernd, beruhigend und kann sich sogar vorteilhaft bei Krebserkrankungen auswirken. Da CBD beruhigend auf den Körper wirkt, dämpft es gleichzeitig die berauschenden Auswirkungen von THC – und das ist der Punkt, der synthetisches Cannabis extrem gefährlich macht.

Wirkungen von synthetischem Cannabis

Im Gegensatz zum natürlich in der Hanfpflanze vorkommenden THC, nutzt synthetisches Cannabis vorrangig den künstlich hergestellten Wirkstoff JWH-018. Dieser Wirkstoff unterscheidet sich in seiner Struktur von THC. Das Problem bei der künstlich erzeugten Droge liegt in mehreren Punkten begründet:

  • Reinheit ist nicht immer gewährleistet
  • Zusammensetzung nicht zuverlässig geklärt
  • Auswirkungen auf den menschlichen Stoffwechsel sind weitgehend ungeklärt

Obwohl diese Faktoren bereits besorgniserregend erscheinen, konsumieren dennoch zahlreiche Menschen das synthetische Cannabis. Dabei sorgen die Inhaltsstoffe für eine stärkere Wirkung auf die Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn. Während die Wirkungen des herkömmlichen THC in Verbindung mit CBD hinreichend bekannt sind, lässt sich dies bei der künstlichen Droge schwerer vorhersagen. Kurzum: Synthetisches Cannabis ist weniger berechenbar. Insbesondere aufgrund der möglichen Verunreinigung der Inhaltsstoffe, und wegen der einzelnen Chemikalien, besteht ein hohes gesundheitliches Risiko, das im schlimmsten Fall tödlich endet.
Beim Konsum von synthetischem Cannabis besteht ein viel höheres Risiko, eine Cannabinoid-Vergiftung zu erleiden. Diese führt, in leichten Fällen, zu Übelkeit mit Erbrechen oder einer Ohnmacht. Ebenso sind aber weit schwerere Auswirkungen möglich und wahrscheinlich: Nierenversagen, eine gestörte Durchblutung des Herzens oder Psychosen stellen keine Seltenheit beim Konsum von synthetischem Cannabis dar. Im schlimmsten Fall sterben die Nutzer davon.
Zusätzlich sind die Entzugserscheinungen nach dem Konsum von synthetischem Cannabis denen von harten Drogen wie Crack oder Heroin nicht unähnlich:

  • keinen Appetit
  • depressive Phasen bis hin zu selbstmörderischen Gedanken
  • Psychosen
  • Spasmen
  • Übelkeit mit Erbrechen
  • Durchfall
  • Schlafstörungen bis zur Schlaflosigkeit

Beliebtheit von synthetischem Cannabis – Deshalb nutzen Leute die künstliche Droge!

Die Frage, die sich unweigerlich stellt, lautet: Wenn es so gefährlich ist, warum nutzen es so viele Menschen weltweit? Seit 2006 durchlebt die Straßendroge einen regelrechten Aufschwung. Obwohl sie gefährlicher als natürlich wachsendes Marihuana ist, ist sie sehr beliebt. Welche Gründe gibt es dafür?
Einerseits spielt die leichte Zugänglichkeit eine Rolle. Während natürliches Marihuana überwiegend als illegal und verboten eingestuft ist, gilt dies für synthetisches Cannabis aufgrund der Wirkstoffe nicht automatisch. Die große Kombinationsvielfalt der Wirkstoffe ermöglicht immer wieder eine legal zugängliche Droge. Zusätzlich sind viele Anwender mangelnd informiert. Sie wissen nicht, wie schädlich und gefährlich diese künstlich erschaffene Droge wirklich ist. Es fehlt diesen Personen oft an der nötigen Aufklärung, damit sie über die Wirkungen der synthetischen Cannabinoide, verglichen mit denen der natürlichen Pflanze, Bescheid wissen. Konsumenten sitzen aus diesen Gründen sehr häufig dem Irrglauben auf, dass diese künstlich geschaffene Droge „ungefährlicher“ oder risikoärmer sei als natürliches Cannabis.

CBD Öl in der Medizin

Synthetisches Cannabis ist eine gefährliche Clubdroge. Dennoch gibt es so genannte regulierte synthetische Cannabinoid Mittel, die rein medizinischen Zwecken dienen. Für den Wirkstoff CBD, dessen Öl aus der Hanfpflanzenblüte und den Blättern gewonnen wird, gilt dies besonders.
Die Wissenschaft erforscht diesen Wirkstoff, und inzwischen existieren zahlreiche Berichte über die positiven Auswirkungen bei bestimmten Krankheiten. Beispielsweise sind sich Wissenschaftler längst einig, dass von CBD und dem Naturprodukt CBD Öl positive Wirkungen ausgehen. Es hilft demnach aller Voraussicht nach vor allem bei Krampfanfällen, spastischen Störungen, Schizophrenie, Morbus Crohn und weiteren Autoimmunkrankheiten.
Besonders auffällig sind die zahlreichen Erfahrungsberichte in Bezug auf Hanföl. Diese legen den Verdacht nahe, dass das Öl eine wirksame Hilfe bei diversen Krebserkrankungen darstellt. Insbesondere die Minderung von Brechreiz und Übelkeit sowie die appetitsteigernde Wirkung helfen bei Chemotherapien und dabei, die Beschwerden zu lindern. Nicht zuletzt soll CBD einen zerstörerischen Einfluss auf Krebszellen haben.

Fazit: Die Gefahren vom synthetischem Cannabis

Ein genauerer Blick auf das synthetisch hergestellte Cannabis offenbart die große Gefahr, die von dieser Droge ausgeht. Wirkstoffe, die im Vergleich zu denen der natürlichen Hanfpflanze, viel stärkere Wirkungen zeigen, belegen das Gesundheitsrisiko. Dafür verantwortlich ist vor allem der Wirkstoff THC, das Tetrahydrocannabinol. Dieser ist für den Rauschzustand nach der Einnahme der Droge verantwortlich.
Aufgrund der psychoaktiven Wirkung sind Marihuana, Haschisch, Gras und Weed, im Grunde also sämtliche Bestandteile der Hanfpflanze, weitestgehend illegal. Synthetisches Cannabis ist hingegen in seiner Molekularstruktur stark wandelbar, so dass die Legalität annähernd immer gegeben ist. Dennoch unterschätzen viele Menschen, aufgrund der vermeintlichen Legalität, die gesundheitlichen Gefahren.
Dieser Artikel hat gezeigt, wie schädlich und potenziell tödlich synthetisches Cannabis ist, so dass jeder Modedrogen wie „Spice“, „K2“ oder „Pandora“ meiden sollte. Im Gegensatz zu diesen Rauschmitteln steht der Wirkstoff CBD im Verdacht, medizinisch wertvoll zu sein. Insbesondere die Krebs- und AIDS-Therapie könnte von Cannabisöl profitieren.

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