Verwendung

Die Verwendung von medizinischem Cannabis


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Während Hanf, Haschisch und Mariuhana lange Zeit als eine schädliche Droge bezeichnet wurden, gibt es mittlerweile immer mehr Hinweise dazu, dass die Cannabinoide einen hohen Nutzen für die Gesundheit bieten können. Viele Ergebnisse zeigten eine positive Wirkung in Bezug auf die Linderung vieler Krankheiten und Symptomatiken. In einigen Bereichen werden Cannabidiole jedoch bereits heute erfolgreich medizinisch eingesetzt. Bis zur vollständigen Legalisierung von Cannabis-Präparaten und der Anerkennung aller Ärzte wird es aber vermutlich noch eine Zeit lang dauern. Auch Forschungsarbeit wird in Zukunft in einem immer größer werdenden Rahmen betrieben werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Wissenschaftler arbeiten auf diesem Gebiet deswegen bereits jetzt auf Hochtouren. Wie die aktuelle Gesetzeslage im Bereich von Cannabis derzeit verankert ist, welchen medizinischen Nutzen Hanf haben kann und wie der Zugang dazu gewährt wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

Aktuelle Gesetzeslage zum medizinischen Gebrauch von Cannabinoiden

Immer mehr Studien belegen, dass der Konsum von medizinischem Hanf große Vorteile für unsere Gesundheit bieten kann. Zwar lässt die allgemeine Legalisierung von Marihuana und Haschisch vermutlich noch eine Weile auf sich warten, jedoch kann Hanf bereits medizinisch eingesetzt werden und bei einigen Krankheiten helfen. Die medizinisch heilende Wirkung von Hanf wurde schon in vielen Forschungsuntersuchungen nachgewiesen. Nur die zahlreichen Vorurteile als illegale Rauschdroge machen die Legalisierung schwer. Die Vorurteile stammen dabei hauptsächlich von den Entscheidungsträgern, denn eine Umfrage hat gezeigt, dass über 80 % der Deutschen für eine Legalisierung von Hanf als Medizin sind. Dieses Ergebnis, sowie weiter führende Forschungsarbeit, welche den medizinischen Nutzen von Hanf mehr und mehr belegen, zwingt die Entscheidungsträger in der Politik umzudenken. Bundeskanzlerin Merkel reichte deshalb im Mai 2016 einen ersten Gesetzesentwurf ein, welcher besagt, dass es schwer kranken Menschen zukünftig erleichtert werden soll, Hanf zur Linderung ihrer Symptome und zur Therapie einzusetzen. Zudem sollen die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung mit Hanf tragen. Auch die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler hat mittlerweile den medizinischen Nutzen von Marihuana eingesehen, und von der linken Opposition im Bundestag lässt sich ohnehin eine Zustimmung zu diesem Gesetz erwarten.

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Hanf kann als medizinisches Präparat in ganz verschiedenen Bereichen Verwendung finden. Es dient zur Heilung, oder kann zumindest die Symptome lindern, oder die weitere Ausbreitung einer Krankheit aufhalten. Zu den Einsatzgebieten von Hanf gehören folgende Krankheiten, bzw. Symptomatiken:

– Grüner Star und weitere Augenkrankheiten
– Allergien, insbesondere in Begleitung von Juckreiz und Überempfindlichkeit
– Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Krohn
– Gelenkentzündungen, Arthritis und bestimmte Spastiken
– Immunerkrankungen, wie z. B. AIDS
– Krebs, bzw. die damit einhergehende Chemotherapie
– Migräneartige Kopfschmerzen und andere Schmerzen
– Depressionen
– Appetitverlust
– Ein- und Durchschlafstörungen

Forschungsberichte über den medizinischen Nutzen von Hanf

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an Studien und umfangreichen Untersuchungen, in denen nachgewiesen wurde, dass Hanf zur Linderung vieler Symptome und in vielen Fällen sogar zur Heilung vieler Krankheiten beitragen kann. Derzeit sind vor allem zwei gängige Cannabinoide der Hanfpflanze, nämlich das THC, also das für den Rausch verantwortliche Tetrahydrocannabinol und das Cannabidiol CBD für die Forschung und den medizinischen Einsatz von Hanf besonders interessant. Aber auch andere Cannabidiole, also Bestandteile der Cannabispflanze, werden mehr und mehr untersucht.
Manche Anwendungsgebiete sind dabei schon sehr gut erforscht, auf anderen Gebieten stehen die Wissenschaftler gerade erst am Anfang der Untersuchungen. Die Forschungsarbeit nimmt aktuell vor allem in Amerika zu, so dass wir uns bald auf die vermehrte Lieferung von interessanten Studienergebnissen freuen können. Aber auch jetzt liegen bereits unzählige Untersuchungsergebnisse vor. Daraus ergibt sich ein recht gutes Bild, bei welchen Krankheiten Hanf aktuell sehr erfolgversprechend eingesetzt werden kann.

Linderung von Schmerzen

Rund 30 Studien konnten nachweisen, dass Hanf zu einer Linderung verschiedener Schmerzen führt. Hierbei ist es jedoch von Bedeutung, wo der Schmerz liegt und auch worin die Ursache für den Schmerz zu finden ist. Im Allgemeinen wurde jedoch gezeigt, dass Hanf gerade bei chronischen Schmerzen hilft. Es gibt somit keine allumfassende Garantie, die jede Art von Schmerz mit einschließt, jedoch ist eine Besserung der Symptome durch Hanf sehr wahrscheinlich.

Multiple Sklerose, Spastiken und Muskelschwäche

Forschungsstudien mit rund 2000 Probanden konnten zeigen, dass der Gebrauch von Hanf als Medizin vor allem Spastiken nachweislich entgegenwirken kann. Natürlich bestehen auch hier wieder Unterschiede zwischen den Krankheitsbildern, wie es bei den üblichen Pharmaprodukten aber auch der Normalfall ist.

Angst- und Panikstörungen sowie Neurosen

Erste Studienergebnisse konnten zeigen, dass Hanf die Therapie unterstützt und die Symptomatik von Neurosen mildern kann. Hierzu liegen jedoch erst wenige Ergebnisse vor, so dass es hier noch allerlei Forschungsarbeit bedarf.

Ein- und Durchschlafstörungen

Auch im Bezug auf Schlafprobleme ist die Forschungsgrundlage bislang noch eher gering, und auch die statistische Verifizierung ist mit einer Anzahl von rund 50 Probanden noch nicht gegeben. Dennoch konnten die Studienergebnisse zeigen, dass Hanf Ein- und Durchschlafprobleme verbessern kann.

Psychosen

Im Bereich der Psychosen ist weitere Forschungsarbeit nötig, da die Ergebnisse hier teilweise im Widerspruch stehen. Teils steht Hanf im Verdacht, vorhandene Psychosen zu verstärken oder gar auszulösen. Jedoch konnten zwei durchgeführte Studien mit mehr als siebzig Probanden zeigen, dass der Konsum von Hanf keine Auswirkungen hatte, und in manchen Fällen sogar eine kleine Verbesserung der Beschwerden nach sich zog.

Regulierung von Hungergefühl und Übelkeit

In Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass medizinischer Hanf eine appetitanregende Wirkung haben kann. Die Forschung bezog sich hierbei unter anderem auf Patienten, welche unter der HIV Krankheit litten. HIV ist nicht selten mit einer extremen Gewichtsabnahme verbunden, weshalb der Konsum von Hanf zur Anregung des Appetits durchaus hilfreich sein kann. Des weiteren liegen bislang knapp 30 verschiedene Studien mit fast 2000 Probanden vor, welche einstimmig belegen, dass Hanf die Beschwerden von Übelkeit bis hin zum Erbrechen deutlich lindern kann.

Krebs

Auch in Bezug auf Krebs wird eine positive Wirkung vermutet. Bislang liegen hierzu allerdings keine Forschungsergebnisse mit menschlichen Probanden vor, was insbesondere an der chemischen Wirkungsweise der Cannabinoide liegt, welche recht kompliziert zu durchschauen ist.
In Tierversuchen konnte jedoch bereits nachgewiesen werden, dass medizinischer Hanf die Symptomatik von Krebserkrankungen und auch die Nebenwirkungen der in der Regel eingesetzten Chemotherapie lindert.

Augenkrankheiten

Die Augenkrankheit Grüner Star ist verbunden mit einem erhöhten Druck im Auge. Eine Forschungsstudie konnte zeigen, dass Hanf den Druck im Inneren des Auges senken kann und somit vermutlich zu einer Linderung der Beschwerden beitragen kann. Diese Studie umfasste jedoch lediglich sechs Probanden, weshalb der medizinische Nutzen von Hanf in Bezug auf Augenkrankheiten weiterer Forschungsarbeit bedarf.

Weitere Studienergebnisse:

Neben den aufgezeigten Studienergebnissen liegen noch zahlreiche weitere Untersuchungen in Bezug auf den allgemeinen Konsum von Hanf vor, welche einen Ausblick auf möglicherweise in der Zukunft naheliegende Forschungsarbeit im Bereich des medizinischen Nutzen von Hanf liefert. So wird Hanf beispielsweise im Zusammenhang mit dem Gleichgewichtssinn und weiteren Abläufen im Gehirn untersucht.

Obwohl die nachgewiesene positive Wirkung von Hanf im medizinischen Bereich durchaus zu begrüßen ist, soll Hanf trotzdem nicht als Wundermittel dargestellt werden, welches allerlei Krankheiten in Luft auflöst. In den meisten Krankheitsfällen ist die Behandlung mit zusätzlichen Pharmazeutika notwendig. Diese weisen jedoch nicht selten extreme Nebenwirkungen auf, untere denen die Patienten leiden. Durch den Einsatz von Haschisch und Marihuana können diese Nebenwirkungen reduziert werden. Natürlich sollte eine medizinische Behandlung mit Hanf immer durch einen Arzt betreut und beurteilt werden. Zum Beispiel bei Asthma soll zwar eine Besserung der Symptome erfolgen, jedoch handelt es sich um eine typische Lungenkrankheit, weshalb gerade beim Rauchen, von zum Beispiel Haschisch, besondere Vorsicht geboten ist.
Oft greifen Menschen wegen der bislang nicht einfachen Verfügbarkeit jedoch selbst und ohne ärztlichen Rat zum Cannabis, womit sie jedoch nicht nur ihre Gesundheit einem Risiko aussetzen, sondern sich im schlimmsten Fall sogar strafbar machen. Glücklicherweise ändert sich diese Lage jedoch aktuell, so dass der Einsatz von Hanf in der Medizin schon bald selbstverständlich sein wird.

 

Risikogruppen, welche mit dem Einsatz von medizinischem Cannabis vorsichtig sein sollten

Vor der Anwendung von Hanf als Medikament sollte unbedingt ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden. Bestimmte Personengruppen sollten den Gebrauch zudem vermeiden, da die Forschungsgrundlage im Bereich spezieller Personengruppen noch nicht eindeutig geklärt ist. Hiervon betroffen sind vor allem schwangere Frauen und Frauen, die stillen. Zwar konnte hier bislang keine negative Wirkung festgestellt werden, jedoch ist die Forschung in diesem Bereich noch weiter zu führen, um mögliche Nebenwirkungen auch ganz sicher ausschließen zu können.
Kinder und Jugendliche sollten von Hanf ebenfalls keinen Gebrauch machen, da er die Entwicklungszyklen im Zeitraum der Pubertät beeinflussen kann. Hierzu liegen zwar bislang noch kaum eindeutige Studienergebnisse vor, jedoch könnte die Beeinflussung und Veränderung des Hormonhaushalts negative Folgen nach sich ziehen.
Auch Herzpatienten sollten von Hanf Abstand nehmen. Es konnte gezeigt werden, dass es den Herzschlag erhöht und einen Einfluss auf den Blutdruck hat. Insbesondere mit der gleichzeitigen Einnahme von Herzmedikamenten könnte dies negative Auswirkungen haben.
Zu guter Letzt sollten Patienten mit einer diagnostizierten Psychose vorsichtig sein. Der Konsum von Hanf hat einen nachgewiesenen Effekt auf die Psyche und könnte eine vorhandene Psychose möglicherweise verstärken. Dies ist zwar in keinem Fall bewiesen, sollte aber dennoch bedacht werden.

Wo erhält man medizinisches Cannabis?

Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich sowie in der Schweiz stehen drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Hanf zur medizinischen Anwendung zu erhalten.

Dronabinol

Möglichkeit Nummer 1 ist das Medikament Dronabinol, welches jedoch ziemlich teuer ist. Dabei handelt es sich um eine ölige Substanz, welche in erster Linie dem Pharmakonzern, der dieses Medikament herstellt und verkauft nutzt. Patienten konnten bei diesem Medikament nur eine sehr schwache Wirkung verzeichnen. Der Vorteil liegt jedoch darin, dass ein Arzt dieses Medikament verschreiben kann und es somit über ein Rezept in der Apotheke einfach erhältlich ist. Jedoch unterliegt Dronabinol dem Betäubungsmittelgesetz und wird deshalb nicht von der Krankenkasse übernommen.

Cannabisblüten

Die zweite Möglichkeit, um Hanf für den medizinischen Gebrauch zu nutzen, sind Cannabisblüten. Diese werden entweder in einem Joint geraucht oder als Kakao zubereitet. Sie können über das Bundesinstitut für Arzneimittel bezogen werden. Dazu muss jedoch vorab ein Antrag gestellt werden, welcher eine sogenannte Ausnahmeregelung beinhaltet. Der Bezug ist somit mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden und dauert in der Regel auch recht lange.

Sativex

Die dritte Möglichkeit besteht darin, das Sprühpräparat Sativex zu nutzen. Dabei handelt es sich, ähnlich wie bei dem erstgenannten Medikament, um ein Präparat, welches der Arzt als Rezept ausstellen kann. Auch dieses muss jedoch in den meisten Fällen privat bezahlt werden. In seltenen Fällen übernimmt hierbei jedoch die Krankenkasse die Kosten, da für dieses Medikament sehr gute Erfolge bei der Behandlung von Multipler Sklerose nachgewiesen werden konnten.

 

Möglichkeiten, wenn Ärzte Vorurteile haben und die Präparate nicht verschreiben möchten

Hierbei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Arzt die oben aufgeführten Medikamente verschreibt. Viele haben Vorurteile und weigern sich regelrecht, ihren Patienten, auch auf Nachfrage, Medikamente zu verschreiben, welche auf die Wirkung von Hanf setzen. Oft verschreiben sie dann lieber ein anderes Medikament und lassen sich in ihrer Überzeugung nicht beirren. Als Patient bleibt einem da oft nur die Möglichkeit, einen anderen Arzt aufzusuchen, dem die medizinisch nachweisbare positive Wirkung von Cannabis, welche in vielen Studien eindrucksvoll nachgewiesen wurde, bekannt ist.

Viele Patienten können Hanf als Medizin nicht nutzten, da es oft an der Antragstellung scheitert. Die Antragstellung ist, wie bereits erwähnt, recht kompliziert und dauert in der Regel auch lange bis sie bearbeitet ist. Für Patienten stellt dies eine echte Herausforderung dar, da sie zum Zeitpunkt der Antragstellung ja bereits krank sind und eine schnelle Behandlung benötigen. Stattdessen müssen sie sich jedoch durch lange und komplizierte Formulare quälen – in der Hoffnung auf eine Genehmigung.

Für Menschen, die Probleme mit der Antragstellung oder mit ihrem Arzt aufgrund der verschiedenen Meinungen haben, ist es sehr hilfreich, sich an Patientenvereinigungen zu wenden. Patientenvereinigungen bieten Hilfe an und vermitteln sogar Ärzte, welche Hanf als Medizin verschreiben. So können sich Patienten gleich an die richtigen Ärzte wenden und müssen nicht einen nach dem anderen aufsuchen, bis sie einen passenden Arzt gefunden haben. Dies spart den bereits kranken Patienten nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.
Neben den Patientenvereinigungen kann man sich auch an die “internationale Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoid-Medikamente” wenden. Diese stellt viele nützliche Informationen zur Verfügung, bietet Unterstützung bei der Antragstellung und ein Forum zum Austausch an.

Ausblick

Die Rückmeldungen zur Antragstellung für den medizinischen Gebrauch von Hanf sind nicht immer nachvollziehbar. Oft werden Anträge aus scheinbar unerklärlichen Gründen abgelehnt, was beinahe darauf schließen lässt, dass das Urteil auch hier von den Vorurteilen und dem möglicherweise mangelnden Wissen des bearbeitenden Beamten abhängig ist – ganz zum Leid der Patienten. Die neuen Gesetze, welche nach und nach verabschiedet werden, dürften die Antragstellung in Zukunft jedoch leichter und eine Zusage wahrscheinlicher machen, so dass bald alle Menschen von der medizinischen Verwendung von Hanf profitieren können.

Mehr Informationen zu diesem Thema auf cannabis-deutschland.net

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