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Das Trocknen von Cannabis: Schritt für Schritt


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Dry it! – Warum Cannabis trocknen so wichtig ist

Wenn die Hanfpflanze ihre Blütenphasen durchlaufen hat, ist die Zeit der Ernte gekommen. Das heißt, Teile der Pflanze, wie Knospen und Zweige oder auch die gesamte Pflanze werden abgeschnitten und getrocknet. Das Cannabis trocknen wird dabei gerne unterschätzt. Gerade Neulinge tun sich bei der Aufgabe des Trocknens schwer, denn es bedarf einiges an Übung und Routine, und vor allem Geduld um den richtigen Dreh zu finden. Aber der Aufwand lohnt sich, denn der Trocknungsprozess entscheidet maßgebend über Qualität, Wirksamkeit und Geschmack des Marihuanas. Nach der Ernte bestehen die Buds beziehungsweise Blüten noch immer zu einem Großteil aus Wasser. Dieses frische Gras besitzt jedoch kaum eine Potenz und ist mit getrocknetem Gras nicht vergleichbar. Es braucht also den Trocknungsvorgang, damit sich das enthaltene THC in seine psychoaktive Form umwandeln kann. Würde man das Gras sofort rauchen, wären schlechter Geschmack und stinkende Rauchschwaden das Einzige, was von der mühseligen Ernte übrig bleibt. Erst durch das Trocknen werden die Buds haltbar – dadurch entfalten sie ihr Aroma und sorgen somit für optimale Ergebnisse. Daher gilt; Cannabis trocknen braucht Zeit! Denn es dauert eine ganze Weile, bis die Restfeuchte der Blüten verdunstet ist. Trocknet man die Buds zu schnell, sind sie innen noch relativ feucht, aber außen schon spröde. Daher sollte man unbedingt Wert darauf legen, den Wasseranteil der Blüten maximal zu senken. Diese Prozedur dauert im Schnitt ungefähr zwei Wochen. Die lohnt es sich unbedingt zu investieren, denn sind die Buds noch zu feucht, liefern sie auch immer einen Nährboden für Schimmel, der dann schlagartig die ganze Arbeit zu Nichte macht. Das langsame und lichtarme Trocknen lässt aber nicht nur das Wasser entweichen, auch das Blattgrün wird abgebaut. Denn zu viel Chlorophyll und Feuchtigkeit dämpft nicht nur das Aroma – das Chlorophyll sorgt für das kratzige Gefühl im Hals und den nervigen Hustenreiz, während die Restfeuchte den THC-Gehalt von Cannabis deutlich herabsetzt.

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Step by step
Voraussetzungen, damit das Trocknen gelingt

Step 1 – Platz da!

Der erste Schritt zum sanften Rauch ist der richtige Trocknungsprozess. Denn der entscheidet über Topp oder Flop der Blütenstände. Daher sollte man diesem Step besonders viel Aufmerksamkeit schenken und den Trocknungsbereich sorgfältig auswählen. Idealerweise ist dieser Ort dunkel und kühl. Gehört man zu den Indoor Anbauern, ist der Wachstumsraum – also der Raum, in dem die Pflanzen aufgezüchtet wurden, eine gute Möglichkeit seine Ernte zu trocknen. Ebenso eignen sich Schränke, Zelte oder große Kartons. Besser wäre allerdings die Wahl einer großzügigen Räumlichkeit, denn je begrenzter die Gegebenheiten, desto häufiger muss ein Luftaustausch stattfinden. Denn die Luftfeuchte niedrig zu halten ist beim Trocknungsprozess oberstes Gebot. Benutzt man einen Karton, ist es empfehlenswert, die Blätter der Buds vorher zu entfernen. Das sorgt für eine ebenmäßige Trocknung der Blüten und hält die Schimmelgefahr gering. Kleine Computerventilatoren erzeugen eine zusätzliche Luftzirkulation und Filtersysteme helfen beim Neutralisieren des unmissverständlichen Geruchs, der zu Anfang der Trocknungsphase besonders intensiv abgesondert wird.

Step 2 – upside down
Die Methode macht`s!

Das Aufhängen der Blüten wird gerne als Standardtrocknung gesehen. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten seine Buds auf den Kopf zu stellen. Einige Züchter schneiden und hängen ganze Pflanzen auf, während andere lediglich die Blüten von den Ästen abschneiden und sie auf Cannabistrockengestelle legen. Die Knospen lassen sich also auf ganz unterschiedliche Arten trocknen. Ganz gleich, für welche Methode man sich entscheidet, sind während des Trocknungsvorgangs, ein abgedunkelter Raum und das tägliche Untersuchen der Knospen auf Schimmelspuren unerlässlich.

Die Aufhäng-Methode

Sie zählt zu den beliebtesten Methoden, sein Gras zu trocknen. Dabei werden die Zweige oder auch ganze Cannabispflanzen kopfüber an einer Schnur, einem Draht, einem Kleiderbügel oder einer Wäscheleine aufgehängt. Kleine Ventilatoren lassen die Luft sanft zirkulieren, dabei sollten sie nicht unmittelbar auf die Buds gerichtet sein. Um für eine ausreichende Belüftung zu sorgen, empfiehlt es sich bei dieser Trocknungsart, vorher die Blätter zu entfernen und den einzelnen Ästen ausreichend Platz zu geben. Wie bei allen Trocknungsmethoden sollte der Raum abgedunkelt sein, damit der THC-Gehalt sich verringert.

Die Netz-Methode

Bei der Netztrocknung werden die Buds auf Netze ausgelegt. Man kann die Netze übereinander spannen oder Netz-Trockengestelle verwenden. Wenn man nur wenig Platz zur Verfügung hat, muss man die Netze übereinander spannen. Man sollte sie jedoch nicht stapeln. Denn durch das Stapeln trocknen die Buds sehr unregelmäßig und das Risiko für Schimmel steigt. Denn beim Trocknen verlieren die Knospen viel Flüssigkeit, die entweichen muss. Die Fläche sollte zudem ausreichend Platz bieten, damit sich die Blüten untereinander nicht berühren in jedem Fall eignen sich solche Gestelle hervorragend zum Trocknen der frisch geernteten Knospen, denn sie ermöglichen eine Luftzufuhr von allen Seiten und lassen die Ernte schneller trocknen als andere Methoden. Allerdings muss man im Vorfeld einiges an Zeit investieren, denn die Knospen müssen vor der Trocknung getrimmt werden, indem man sie von den Ästen entfernt. Die Netztrocknung ist demnach die ideale Methode, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist und eine größere Menge Blüten auf kleinem Raum getrocknet werden müssen.

Step 3 – Temperatur und Luftfeuchte

Die Blütenstände sind geerntet und der Trocknungsprozess kann beginnen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind hierbei die wichtigsten Faktoren und entscheidend für die Qualität des Endproduktes. Liegt die Temperatur zwischen 18-22°C und die relative Luftfeuchte bei ca. 40-50 %, sind optimale Voraussetzungen geschaffen, um das Cannabis gleichmäßig zu trocknen. Denn steigt die Luftfeuchtigkeit zu stark an, ist die Temperatur oftmals zu niedrig und muss angepasst werden. Wird die Luftfeuchte nicht reguliert, wird der Trocknungsprozess gedrosselt und die Gefahr der Schimmelbildung steigt. Und Schimmel entsteht nur dann, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Daher solle man der Luftfeuchte ein besonderes Augenmerk schenken. Ist die Temperatur zu hoch, trocknet das Gras zu schnell. Das Chlorophyll wird dann nur unzureichend abgebaut und die Blüten verlieren nicht nur ihre Inhaltsstoffe, auch Geschmack und Aroma gehen verloren. Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal Schimmel gebildet hat, sollten unbedingt alle betroffenen Buds großzügig aussortiert und entsorgt werden. Anlass genug ein Thermometer und ein Hygrometer als unverzichtbare Hilfsmittel anzuerkennen, damit sich die Klimawerte nach Bedarf regulieren und anpassen lassen. Ein verlässliches Indiz dafür, ob die Buds schon richtig trocken sind, ist das verbiegen der Stängel. Wenn die Äste nachgeben und sich nicht brechen lassen, sind die Blüten noch zu feucht und der Trocknungsprozess noch nicht abgeschlossen. Brechen die Ästchen und knacksen dabei, sind die Buds richtig durchgetrocknet und zur Lagerung oder Weiterverarbeitung bereit.

Fazit
Auf den Punkt gebracht

Damit aus der sorgfältig gezüchteten Hanfpflanze, qualitativ hochwertiges Gras werden kann, kommt man um den langen Prozess des Trocknens nicht umhin. Das heißt im Klartext; willst du ein hervorragendes Produkt, lass dir Zeit! Wenn das Weed zu schnell getrocknet wird verliert es stark an Wirkung und Potenz. Daher ist von der Verwendung unnatürlicher Trocknungsmethoden, wie Mikrowelle, Backofen oder Föhn, dringend abzuraten.
Ein Großteil der wertvollen, psychoaktiven Cannabinoide wird einfach zerstört – eine wahre Verschwendung. Durch eine schlechte oder falsche Trocknung büßt man also nicht nur sehr viel Qualität ein. Das Weed schmeckt ekelhaft und von Euphorie und Hochgefühl – keine Spur! Hanf ist ein Naturprodukt und sollte auch auf natürlichem Wege reifen, um seine volle Wirksamkeit zu entfalten. Gibt man den Buds die Zeit, die sie brauchen, werden harte Arbeit und Ausdauer Früchte tragen. Ein lang ersehnter und beglückender Moment, das Cannabis endlich in vollen Zügen zu genießen.

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