Artikel

Cannabisöl gegen Epilepsie bei Kindern


Unsere Kaufempfehlung: Nordic Oil®

Hier bei cannabis-oel.net haben wir unzählige CBD-Marken getestet. Bei unserem Händler-Test war Nordic Oil® der klare Testsieger

Cannabis kann verwendet werden, um eine große Anzahl von gesundheitlichen Problemen zu behandeln. Eine der vielversprechendsten Anwendungen für Cannabis ist die Behandlung von Epilepsie, einer Gehirnstörung, die Anfälle verursacht.
Bestimmte Verbindungen in dieser Heilpflanze, wie das Cannabidiol CBD, können bei der Behandlung von Epilepsie und anderen Erkrankungen, die Anfälle verursachen, unterstützend wirken. Kinder können in besonderer Weise von der Behandlung mit Cannabisöl profitieren.

Was ist Epilepsie?

Epilepsie ist eine Gehirnstörung, die durch plötzliche, rezidivierende Anfälle gekennzeichnet ist oder über einen gewissen Zeitraum Betroffene einem erhöhten Anfallrisiko aussetzt. Auslöser können das Resultat einer Verletzung oder Störung sein:

  • Hirnverletzungen
  • Hirntumore
  • Schlaganfall
  • Infektion

Nur diese Woche:

In Kooperation mit Nordic Oil®, der führenden CBD-Marke Europas, können wir Neukunden 10% Rabatt anbieten. Gutscheincode: 10PCTNEU

Gehe Zur Nordic Oil

In den meisten Fällen ist die Ursache jedoch unbekannt und die Epilepsie zeigt sich als einzelne Diagnose. Dabei gibt es ca. 40 unterschiedliche Epilepsie-Arten. Und selbst innerhalb dieser kann es wieder zu Unterschieden kommen. Es gibt u.a.

  • frontale
  • fokale
  • partielle
  • tonische Anfälle.

Die Erkrankung tritt in einem breiten Spektrum auf. Dies bedeutet, dass es einen großen Bereich in der Schwere der Anfälle gibt, die durchlitten werden können. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Arten von Anfällen.
Weltweit leiden über 50 Millionen Menschen an Epilepsie. Die Mehrzahl der Fälle wird in Entwicklungsländern beobachtet. Insgesamt sind etwa 470.000 Kinder betroffen. Epilepsie wird 1 von 26 Menschen in den USA während ihres Lebens betreffen.
Die meisten neuen Fälle von Epilepsie werden bei Kleinkindern oder Senioren diagnostiziert, aber die Störung kann an jedem Punkt des Lebens beginnen.
In den USA ist es nach Alzheimer und Schlaganfall die dritthäufigste neurologische Erkrankung.
Insbesondere für Kinder und Eltern ist die Belastung besonders hoch. Die Kleinen werden in Krankenhäuser gesteckt, Spezialisten vorgestellt, immer wieder Tests unterzogen und müssen ein Medikament nach dem anderen ausprobieren, bis endlich eines greift. Isolation und Depression sind nicht selten Begleiterscheinungen. Eltern sind dazu verdammt, jede Sekunde auf das eigene Kind aufzupassen und auf den nächsten Anfall zu warten, die Anfälle zu zählen und ihre Dauer zu dokumentieren. Dann heißt es, die Minuten, Stunden und Tage zu zählen bis der nächste Anfall auftritt. Auch dies muss wieder dokumentiert werden.
Insbesondere Eltern von Kindern mit Epilepsie müssen Listen führen, sich mit Medikamenten und ihren Nebenwirkungen auseinandersetzen, mit speziellen Diäten (z.B. ketogene Diät) oder das Kind neurochirurgisch behandeln lassen, nur um den nächsten Anfall zu verhindern.
Allzu oft helfen all diese Behandlungen nicht, sodass die quantitative Zunahme der Anfälle das Familienleben belasten. Was folgt, sind wieder Aufenthalte im Krankenhaus, mehr Tests, mehr Nebenwirkungen.

CBD und THC gegen Epilepsie

CBD und THC sind zwei wesentliche Komponenten von Cannabis. Sie scheinen unterschiedliche Auswirkungen auf Epilepsie zu haben. Einige Experten empfehlen nur CBD-Produkte, andere empfehlen Produkte, die sowohl THC als auch CBD enthalten.

Die Geschichte von Cannabis und Epilepsie

Menschen haben seit Tausenden von Jahren Cannabis für seine medizinischen Eigenschaften verwendet. Im alten China, in Indien und im Nahen Osten wurden Dokumente gefunden, die den Gebrauch von medizinischem Cannabis nachweisen.
Die medizinische Verwendung von Marihuana wurde wahrscheinlich im 19. Jahrhundert von Dr. William O’Shaughnessy in die westliche Medizin eingeführt. Der irische Arzt dokumentierte einige medizinischen Eigenschaften von Cannabis in einem 1843 veröffentlichten Artikel.
2011, also erst vor wenigen Jahren, entwickelten die Stanley-Brüder eine Sorte Marihuana mit hohem CBD-Gehalt und wenig bis keinem THC. Das Resultat war ungewöhnlich, da bei den Cannabis-Konsumenten nicht das typische high aufrat. Dafür war die Reaktion bei dem kleinen Mädchen Charlotte Figi umso erstaunlicher. Figi litt an einem seltenen Krankheitsbild, das als Dravet-Syndrom bekannt ist und über 300 Anfälle pro Woche verursachte. Bei der Verwendung der Cannabis-Sorte der Stanley-Brüder sank die Häufigkeit von Charlottes Anfällen dramatisch. Die Anzahl der Anfälle verringerte sich von 300 auf nur 3 pro Woche über 8 Monate der Behandlung.
Die Sorte wurde ihr zu Ehren Charlotte’s Web genannt. Seitdem wird es verwendet, um viele andere behandlungsresistente Epileptiker zu behandeln.

CBD Öl und Epilepsie

Die spezifische chemische Verbindung von CBD scheint eine vielversprechende Behandlung für Epilepsie zu sein. CBD wird gegenüber THC bei der Behandlung von Epilepsie bevorzugt, da es nicht-psychoaktiv ist.
Erste Ergebnisse zeigen, dass es Anfälle bei behandlungsresistenten Formen der Epilepsie reduzieren kann. CBDöl scheint für Kinder sicher zu sein. Langzeitwirkungen auf das sich entwickelnde Gehirn sind jedoch noch nicht untersucht worden.
Wie die meisten Medikamente kann die Behandlung mit CBD Nebenwirkungen haben.

  • trockener Mund
  • Durchfall
  • Müdigkeit und Schläfrigkeit
  • eine Veränderung der Verarbeitung anderer Medikamente in der Leber

CBD hat Einschränkungen und ist kein Allheilmittel. Oft muss es in Kombination mit anderen Epilepsie-Therapien für die maximale Wirkung verschrieben werden.
Forscher sehen jedoch optimistisch auf die Behandlung von Epilepsie mit CBD. Über die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments besteht jedoch noch kein Konsens.
Der genaue Mechanismus von Cannabidiol, der dazu führt, die epileptischen Symptome zu lindern, wird auch noch nicht vollständig verstanden.

THC und Epilepsie

THC wurde aufgrund seiner psychoaktiven Wirkung weitgehend von der Behandlung von Epilepsie ausgeschlossen. Es gibt Berichte, dass THC die Aktivität der Anfälle tatsächlich erhöhen könnte.
THC wirkt jedoch im Allgemeinen als Antikonvulsivum und kann die Wirksamkeit anderer Krampfmittel erhöhen. Daher kann es auch wichtig sein, eine gewisse Menge an THC zu verwenden, um eine maximale Reduktion der Anfälle zu erreichen.
Eine Studie ergab, dass Patienten eine signifikante Verringerung der Anfälle mit einem 20: 1-Verhältnis von CBD zu THC zeigten. Die Mischung aus THC und CBD zur Kontrolle epileptischer Anfälle funktioniert jedoch nicht bei allen Patienten.

Forschung

Viele Wissenschaftler sind sich einig, dass Marihuana wahrscheinlich eine Möglichkeit sein könnte, Epilepsie zu behandeln. Jedoch ist deutlich mehr Forschung am Menschen notwendig, um eine endgültige Schlussfolgerung zu ziehen. Aktuelle Fälle unterstützen jedoch die Vorstellung, dass Marihuana bei der Behandlung von Epilepsie helfen könnte.
Es wurden nur wenige Studien über Marihuana und Epilepsie bei Menschen durchgeführt, aber es gibt einige vielversprechende Forschungsergebnisse von GW Pharmaceuticals. Das Unternehmen produziert Epidiolex. Epidiolex ist ein gereinigter, zu 99 % ölbasierter CBD-Extrakt aus der Cannabispflanze. Er wird derzeit in verschiedenen Ländern klinisch getestet.
In den USA wird dieses Produkt auf behandlungsresistente Formen der Epilepsie wie das Dravet-Syndrom und das Lennox-Gastaut-Syndrom getestet.
Zudem legt die Forschung mithilfe von Tierversuchen nahe, dass CBD antikonvulsive Effekte bei Epilepsie hat.
Aufgrund fehlender klinischer Studien bleibt jedoch unklar, ob THC, CBD oder eine Kombination von beiden die beste Behandlung für Epilepsie ist.

CBD-Studien bei Lennox-Gastraut-Syndrom und Dravet-Syndrom

Vor kurzem wurden Gold-Standard-Studien (doppelblinde, placebokontrollierte Studien) für schwierige Epilepsien wie das Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) bei Kindern und Erwachsenen und das Dravet-Syndrom bei Kindern abgeschlossen. Die Behandlung erfolgte mit Epidiolex von GW Pharmaceuticals.

  • Menschen, die Epidiolex erhielten, waren zwischen 2 und 26 Jahre alt mit einem Durchschnittsalter von 11 Jahren.
    Alle litten an Epilepsie, die auf die derzeit verfügbaren Behandlungen nicht ansprach
  • Während der Studie nahmen die Anfälle um durchschnittlich 54 % ab.
  • Menschen, die das Medikament Clobazam (Onfi) gegen Anfälle einnahmen, schienen im Vergleich zu denen, die nicht mit diesem Medikament behandelt wurden, eine bessere Reaktion zu haben.

Zwei Gold-Standard-Studien mit Epidiolex für LGS bei Kindern und Erwachsenen und einer mit Kindern mit Dravet-Syndrom zeigten vielversprechende Ergebnisse.

  • Drop-Anfälle (Atonische Anfälle) waren in den beiden LGS-Studien um mehr als 40 % reduziert im Vergleich zu weniger als 20 % für Menschen, die das Placebo erhielten, was statistisch signifikant war.
  • In der Dravet-Studie wurde eine Verringerung der Krampfanfälle um 40 % im Vergleich zu 17 % bei der Placebo-Gruppe beobachtet. Auch hier wurde eine Signifikanz im Vergleich zur Placebo-Gruppe gefunden.

Andere Studien mit Epidiolex bei Menschen mit Tuberöser Sklerose sind ebenfalls im Gange.
Eine israelische Studie mit einem Produkt, das 20 Teile CBD zu 1 Teil THC enthielt, wurde in einem offenen Format für Kinder bis 18 Jahre mit schwer kontrollierbarer Epilepsie durchgeführt. Eine signifikante Anzahl von Personen berichtete von einer Verringerung der Anfälle, wobei 7 % eine Verschlechterung der Anfälle zeigten.
Die Ergebnisse klinischer Studien haben bewiesen, dass die Verwendung von CBDöl bemerkenswert potent ist, um die Symptome der Epilepsie zu lindern und die Anfälle nicht nur hinsichtlich der Intensität, sondern auch hinsichtlich der Häufigkeit unter Kontrolle zu bringen. Der positive messbare Effekt, den Cannabisöl bei Epilepsie hat, ist eine großartige Entdeckung. Um CBD als Standardmedikament zur Behandlung von Epilepsie zuzulassen, gibt es jedoch noch eine Menge Arbeit. Die meisten Studien wurden bisher an Tieren durchgeführt. Versuche an Menschen müssen in weitaus größerer Zahl vorliegen. Untersuchungen werden jedoch auch dadurch erschwert, dass in vielen Ländern Cannabis immer noch verboten ist und Forschungsanträge im Sande verlaufen oder entsprechend schwer durchzusetzen sind. Die Forschung, insbesondere am Menschen, steht noch am Anfang, auch wenn die ersten Ergebnisse vielversprechend sind.

Zugelassene Behandlungsmethoden für Epileptiker

Jede Behandlungsoption hat spezifische Vorteile und Risiken. Leider sind etwa 30 % der Menschen mit Epilepsie nicht in der Lage, ihre Anfälle mit den zugelassenen Behandlungen zu kontrollieren. Viele Patienten suchen somit nach besseren Möglichkeiten.

  • Antikonvulsive Medikamente: Diese Medikamente sind eine häufige Behandlung von Epilepsie. Nebenwirkungen können Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, Tremor, Hautausschlag und Gewichtszunahme sein. Ernsthafte Nebenwirkungen von Antiepileptika haben Berichten zufolge bis zu 40 % der Patienten dazu veranlasst, die Behandlung abzubrechen.
  • Ketogene Diät: Es gibt Hinweise, dass eine fettreiche, kohlenhydratarme Diät helfen kann, Epilepsie zu kontrollieren. Es ist besonders hilfreich bei Kindern.
  • Gehirnoperation: Wenn Anfälle von demselben Gehirnbereich ausgehen, wird manchmal der Hirnabschnitt entfernt. Nebenwirkungen der Operation können Gedächtnisprobleme, Verhaltensänderungen und Sehstörungen sein.
  • Hirnstimulation: Die Anwendung von elektrischem Strom auf bestimmte Bereiche kann bei der Behandlung von Epilepsie wirksam sein. Zu den Komplikationen der Stimulation gehören Infektionen und eine Verschlimmerung der Anfälle.

Wie wirkt Cannabis bei Epilepsie?

Cannabis scheint antikonvulsive Wirkungen zu haben, aber Wissenschaftler sind sich immer noch nicht sicher, wie genau Marihuana wirkt, um Anfälle zu reduzieren.
Tierstudien legen nahe, dass die Aktivierung des CB1-Rezeptors im Gehirn (Cannabinoid-Rezeptor 1 im Endocannabinoid-System) der Schlüssel zu antiepileptischen Wirkungen von Marihuana sein könnte. Ähnliche Ergebnisse wurden jedoch auch bei der Aktivierung des CB2-Rezeptors (Cannabinoid-Rezeptor 2 im Endocannabinoid-System) gefunden.
Die Fähigkeit von Marihuana, Anfälle zu reduzieren, wurde mit einer Gehirnchemikalie namens GABA (Abkürzung für den Neurotransmitter γ-Aminobuttersäure) in Verbindung gebracht. GABA verringert die Erregung der Gehirnzellen und viele häufige Anfallmedikamente wirken durch Erhöhung der GABA-Spiegel.
Wenn herkömmliche Behandlungen nicht funktionieren, wie es für etwa 30 % der Menschen mit Epilepsie der Fall ist, könnte Cannabis in Betracht gezogen werden.

Ausblick

Die Blickpunkte, CBD als potenzielle Behandlungsmethode für Epilepsie zuzulassen, liegen in

Unter der Voraussetzung, dass das CBD Öl alle klinischen Studien besteht und folglich Teil der Standardbehandlung von Epilepsie wird, scheint es für die Kontrolle der Anfälle und die Heilung von Epilepsie deutlich erfolgversprechender als die derzeitige Antiepileptika-Therapie.

Bist du auf der Suche nach Erfahrungsberichten und kostenloser Beratung?

Artikel
Kann Cannabisöl gegen Ekzeme helfen?
Artikel
CBD Öl, was ist es und wie funktioniert es?
Artikel
Legales Cannabisöl: CBD Öl gegen Angst
There are currently no comments.