Verwendung

Cannabis Entzug


Eins steht fest, der eiskalte Entzug von dem bekannten Suchtmittel ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und bringt enorm viele Hürden und Herausforderungen mit sich. Wird die Substanz über einen längeren Zeitraum eingenommen, kann die beruhigende Wirkung, die der Stoff entfacht, durchaus süchtig machen. Von dieser Abhängigkeit wieder weg zu kommen, ist gar nicht mal so leicht. Wie die Sucht ihren Lauf nimmt, und wie ein effektiver Entzug aussehen kann, erläutern wir im weiteren Verlauf dieses Textes. Weiterlesen lohnt sich also!

Die knallharte Abhängigkeit von Cannabis

Nicht nur die Gewohnheit den beruhigenden Stoff zu konsumieren, sondern auch die täglichen Rituale und die Psyche spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Suchtzustands. Durch die Wirkung, welche sich in der Ausbreitung von Glücksgefühlen, dem Vergessen von negativen Gedanken und auch einem tiefen und entspannten Gefühl äußert, kann es zu einer enormen psychischen Abhängigkeit kommen. Der Betroffene ist im festen Glauben, dass das Leben ohne dieses Suchtmittel keinerlei Sinn mehr hat, und nur durch den täglichen Konsum das positive Bild der Welt aufrechterhalten bleiben kann. Genau diese Denkweise muss bei den Betroffenen wieder gerade gerückt werden. Folgende Fragen sollten sich Menschen stellen, die die Befürchtung haben, bereits abhängig zu sein oder herausfinden wollen, ob Sie es sind:

  • kreisen meine Gedanken täglich rund um den Konsum?
  • rauche ich bereits eine sehr lange Zeit täglich?
  • werde ich nervös oder zitterig, wenn ich länger nicht konsumieren kann?
  • ist der Mittelpunkt des Tages der Konsum?
  • sage ich Verabredungen oder Freunden ab, um den Konsum nicht vertagen zu müssen?
  • sind sämtliche Versuche den Konsum einzuschränken gescheitert?

Wenn all diese Fragen mit JA beantwortet werden können, sollte unbedingt professionelle Hilfe hinzugezogen werden. Denn eins steht fest, treffen all diese Punkte zu, besteht mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits ein Abhängigkeitsverhältnis. Ist die Entscheidung getroffen, und die Bekämpfung des Konsums steht an, sollte dies unbedingt knallhart durchgezogen werden. Nur wenn der Entzug ohne Wenn und Aber stattfindet, kann eine vollständige Beseitigung der Sucht gewährleistet werden.

Einsicht ist der Schlüssel zum Erfolg

Der erste Lichtblick ist zunächst die Einsicht. Die Einsicht, etwas gegen den Konsum zu tun und ihn effektiv zu bekämpfen. Betroffene, die sich für den Kampf gegen den Cannabis Konsum entscheiden haben, haben bereits einen wichtigen Schritt getan. Doch wie fängt man am besten an, sich gegen die Sucht zu stellen? Zunächst sollte jedem Betroffenen bewusst sein, dass so ein Kampf gegen die Sucht nicht ohne ist. Es kann zu sehr starken und unangenehmen Entzugssymptomen kommen. Diese schrecken Menschen sehr oft ab, und viele denken darüber nach, ganz einfach aufzugeben. Doch genau dieses Denken ist falsch! Gerade, wenn die Symptome einsetzen, muss man weiter dagegen ankämpfen. Es ist klar, dass der eigene Körper, der vielleicht über Monate oder sogar Jahre immer wieder konsumiert hat, und auf einmal kein Suchtmittel mehr zugeführt bekommt, streikt. Doch nur durch knallhartes Durchziehen kann der Körper vollends entgiftet werden. Hier sind einmal die möglichen Entzugssymptome aufgeführt:

  • starker Schüttelfrost
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Muskelzittern
  • Übelkeit & Erbrechen
  • enormes Schwitzen
  • Magenprobleme wie Durchfall, Krämpfe
  • depressive Verstimmungen
  • Lustlosigkeit
  • Schwächegefühl

All diese Symptome treten auf, wenn dem Körper von heute auf morgen das Suchtmittel entzogen wird. Je nach Typ Mensch kann die Stärke enorm variieren. Können die Symptome gar nicht mehr ausgehalten werden, sollte unbedingt ein Facharzt hinzugezogen werden. Das Gute an der ganzen Sache ist, dass die Symptome mit der Zeit immer schwächer werden und schon bald ganz abklingen. Am Ende sind die Betroffenen froh und sehr stolz darauf, den Kampf gegen die Sucht vollends durchgezogen zu haben.

Tipps & Tricks für den Kampf gegen die Sucht

Es gibt natürlich einige Tipps & Tricks, die den Entzug etwas angenehmer gestalten und sogar beschleunigen können. Zu Beginn ist es sehr hilfreich einen Plan zu erstellen, der einem das Ziel immer vor Augen hält. Dieser Plan könnte wie folgt aussehen.

1. Einen festen Termin für den Start des Entzugs setzen
2. Alle Reste und andere Utensilien, die für den Konsum genutzt wurden, aus der Wohnung und außer Reichweite schaffen
3. Auf die Symptome einstellen und sich derer bewusst werden
4.Das Gehirn effektiv austricksen, um Rückfälle zu vermeiden
5. Eine Art “Tagesplan” erstellen. Dieser hilft dabei, sich etwas von dem Suchtmittelentzug abzulenken
6. Immer das Ziel vor Augen haben

Sind diese Fakten fest im Kopf verankert, ist schon mal ein großer Schritt getan, und der Kampf kann ohne Widerrede starten. Am Anfang, ungefähr die ersten drei Tage, ist die Motivation, das Ganze knallhart durchzuziehen noch sehr groß. Jedoch machen sich in diesem Zeitraum auch langsam die Symptome bemerkbar. Ein guter Tipp, um die Symptome wie unnormales Schwitzen, Zittern, Nervosität oder auch Schwindel effektiv zu bekämpfen ist, der Verzehr von Obst und Gemüse. Diese Lebensmittel liefern dem Körper in dieser Situation enorm viele Vitamine und Mineralien, welche er unbedingt benötigt. Außerdem werden Spaziergänge an der frischen Luft empfohlen. Das Treffen anderer Menschen oder etwas Unterhaltung helfen dabei, die Sucht für eine gewisse Zeit zu vergessen und den Kampf gegen die Sucht weiterhin fortzuführen. Bis zum 40. Tag des Entzugs kann es immer wieder zu starken Entzugssymptomen kommen. Nach diesem Zeitraum lassen die Symptome jedoch immer mehr nach. Das Auftreten der ersten Symptome sorgt dafür, dass viele Betroffene darüber nachdenken, einfach das Handtuch zu werfen und ganz einfach so weiter zu machen wie zuvor. Doch genau das ist die falsche Entscheidung. Es ist wichtig, sich immer wieder das Ziel vor Augen zu halten, und es wirklich bis zum Ende hin zu verfolgen. Am Ende des Entzuges kann man stolz behaupten, dass man sein Ziel bis zum Ende verfolgt und auch erreicht hat, und genau das ist es, worauf es ankommt.

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